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10.11.2008

Netbook-Boom macht Microsoft zu schaffen

Der Markt für abgespeckte Mini-Notebooks wird für den Softwarekonzern zu einem ernsten Problem.

Nach Schätzungen des Softwarekonzerns läuft ein Windows-Betriebssystem auf lediglich 70 Prozent der aktuellen Netbook-Modelle. Bei den Desktop-PCs beherrschen Microsoft-Betriebssysteme dagegen mit einem Anteil von rund 90 Prozent den Markt.

Die abgespeckten Mini-Laptops für deutlich unter 500 Euro gelten als zunehmend wichtiger Umsatztreiber im PC-Markt. Asus eröffnete Ende 2007 mit seinem ersten EeePC das neue Segment - erst Monate später war ein Gerät mit vorinstalliertem Windows-Betriebssystem verfügbar.

Statt auf das speicherhungrige Windows Vista zu setzen, statteten viele Hersteller ihre Netbooks bisher mit Linux aus. Der Beratungsfirma CLSA zufolge muss ein Anbieter pro Gerät für Linux rund fünf Dollar Kosten einplanen, für Windows XP und Vista hingegen 40 bis 50 Dollar beziehungsweise rund 100 Dollar. "Wenn Hersteller für ihre Geräte Windows nutzen wollen, entscheiden sie sich meist für eine ältere günstigere Version des Betriebssystems", so IDC-Analyst Dickie Chang. Das sei eine wirkliche Herausforderung für Microsoft. Der Vista-Nachfolger Windows 7 soll jedoch besser auf die Netbox passen, verspricht der Softwarekonzern. (kf)