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14.09.2001 - 

Keine Investoren

Netobjects löst sich selbst auf

MÜNCHEN (CW) - Die US-Softwarefirma Netobjects ist nur noch HTML-Geschichte. Da eine dringend benötigte Finanzierung in letzter Minute scheiterte, hat das Unternehmen Anfang September den Geschäftsbetrieb eingestellt.

Mit Netobjects verschwindet ein Klassiker der Web-Werkzeug-Anbieter von der Bildfläche. Die Firma, an der IBM eine Minderheitsbeteiligung hielt, zählte zu den Wegbereitern der Website-Gestaltung für Jedermann. Einige Tage vor der Selbstauflösung war Netobjects bereits von der Nasdaq delistet worden, da der Aktienkurs mit wenigen Ausnahmen seit Anfang des Jahres unter der vorgeschriebenen 1-Dollar-Marke verharrte. Das Unternehmen hofft nun, einen Käufer für seine Aktiva zu finden. Neben den Programmen "Fusion" und "Matrix", einer Plattform für Web-Services, gehört ein möglicherweise wertvolles US-Patent für Wysiwyg-Web-Authoring dazu.

Nachdem Netobjects durch Konkurrenzprodukte wie Dreamweaver und Frontpage massiv unter Druck geraten war, versuchte sich die Firma vergeblich als Application-Service-Provider (ASP). Im letzten Quartal erzielte Netobjects gerade noch 1,1 Millionen Dollar Umsatz nach 10,7 Millionen Dollar im Vorjahresquartal.