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18.07.1997 - 

Künftig Standard- und Professional-Version

Netscape schnürt neue Pakete für Suitespot-Server

18.07.1997

Die "Suitespot 3.1 Standard Edition" besteht zunächst aus dem "Enterprise Server 3.0", der um die "Netshare"-Komponente erweitert wurde. Dabei erhält jeder Anwender eine individuelle "Homepage" auf dem Server, die den Zugriff auf Verzeichnisse und zu einem Web Publisher bietet. Damit lassen sich im Intranet Dokumente publizieren. Zugriffe und Veränderungen durch andere Anwender werden von einem Versionskontrollsystem protokolliert. Als weitere Zusätze enthält er den "Media Server" für Audio- und Videoströme, "Livewire Pro" für die Datenbankanbindung und entweder eine eingeschränkt als Produktionssystem nutzbare Informix-"Workgroup-Server"-Datenbank oder das Konkurrenzprodukt "Oracle 7 Workgroup Server" - allerdings in einer reinen Entwickler-Version.

Weiterhin umfaßt die Standard-Version den neuen "Calendar Server 3.0" für die netzweite Termin- und Projektplanung, der ab sofort das Lightweight Directory Access Protocol (LDAP) nativ unterstützt und Daten mit 3Coms "Pilot"-Organizer synchronisieren kann. Dazu kommen die bekannten Mail- und News-Lösungen "Messaging" und "Collabra Server" sowie die Netscapes eigene LDAP-Umsetzung "Global Directory Services".

Die "Suitespot 3.1 Professional Edition" enthält das komplette Standard-Paket. Dazu bekommt der anspruchsvollere Anwender den brandneuen "Compass Server", eine Software für das Management von Web-Inhalten, die die Suche und den Transport von Informationen automatisieren soll, die Tool-Sammlung "Mission Control" für die zentrale Kontrolle und Distribution von Netscape-Produkten innerhalb eines Intranet, sowie den "Certificate Server", mit dem sich elektronische Unterschriften und andere Zertifikate ausstellen und verwalten lassen. Leider ist auch der "Proxy Server" für die Replikation von Web-Inhalten, ohne den sich ein Intranet wohl kaum sinnvoll betreiben läßt, Bestandteil des Profi-Bundle geworden.

Auch der "kleine" Web-Server "Fasttrack" wurde einer Generalüberholung unterworfen und trägt nun die Versionsnummer 3.0. Unter anderem enthält er eine neue Engine, die auch das Hypertext Transfer Protocol (HTTP) 1.1 unterstützt, kann LDAP-Verzeichnisdienste nutzen, ermöglicht die Verwaltung von Java, Javascript sowie die Anbindung von Datenbanken und bietet einfache Session-Management-Dienste.

Die Preise der Suitespot-Pakete werden künftig nach der Zahl der angebundenen Clients berechnet, ein Einstieg ist bereits ab 50 Plätzen möglich (bislang: 100). Gleichzeitig mit der Ankündigung der neuen Produkte hat Netscape auch den Ausbau seines indirekten Vertriebs angekündigt. Um noch stärker als bisher im Unternehmensmarkt Fuß zu fassen, soll die Zusammenarbeit ("Team-Selling") mit OEM-Partnern, Systemintegratoren sowie Resellern weiter ausgebaut werden. Kunden mit weniger als 500 Arbeitsplätzen sollen künftig von Channel-Partnern aus dem "Netscape-Solution-Experts"-Programm betreut werden..