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25.08.1989 - 

Novell-Netzsoftware unter Praxisbedingungen getestet:

Netware 386 heimst Beta-Test-Lorbeer ein

FRAMINGHAM (IDG) - Novell Inc. kann mit dem Abschneiden der neuen Netzwerksoftware Netware 386 im Beta-Test zufrieden sein: Das Urteil von zwei US-Anwendern, denen das neueste Release zur ersten praktischen Verfügung stand, tönte in fast reinen Dur-Akkorden, abgesehen von der Kritik am Fehlen einer gemeinsamen Directory-Verwaltung.

Höhere Geschwindigkeiten bei der Datenkommunikation, verbesserte Zugriffssicherungen und den einfacheren Wechsel zwischen den Netzen wußten die Tester besonders zu würdigen: Die Martin Marietta Data Systems Corp., Maryland, und das Business-College der Oregon State University, Corvallis, haben problemlos mit Netware 386 gearbeitet, berichteten deren Sprecher Garry Frenkel und Greg Scott.

Die akademischen Anwender nutzten das System zwei Monate lang in einem Ethernet-Backbone mit neun Servern und eingebundenen Arcnet-Subnetzen, als Server dienten 386-basierte Rechner der AST Research Inc. und Hewlett-Packard-Maschinen der RS20-Reihe. DV-Service-Manager Scott zufolge mußte Netware 386 sich in Verwaltungs- und Forschungsapplikationen beweisen. Weil drei Benutzergruppen (Verwaltung, Fachbereiche und Studenten) Systemzugang hatten, fielen große Datenmengen an, und es bestand besonderer Sicherheitsbedarf: Die Highlights für Scott sind darum die auf 1,2 Megabyte vergrößerte Festspeicherkapazität und der verbesserte Passwordschutz.

Mariettas Garry Frenkel sieht Netware 386 als die schnellste Netzsoftware am Markt. Das Unternehmen unterhält eigens ein Technologielabor, das für Empfehlungen bei Mikro- und LAN-Fragen im eigenen Haus zuständig ist. Netzspezialist Frenkel berichtet von guten Erfahrungen mit Netware 386 auf wechselnden Servern in einem 25-Knoten-Ethernet: Neben 386-basierten Compaq- und Zenith-Rechnern lief die Software auf PS/2-Maschinen von IBM. Datenbankanfragen sollen unter Netware 386 mehr als doppelt so schnell abgewickelt worden sein wie unter dem Release 2.15, und die Installation sei ein Augenaufschlag. Einen Pferdefuß nannte Frenkel: Netware enthält keine gemeinsame Directory-Verwaltung.