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22.09.1989 - 

Netz-Betriebssysteme und LAN-Management als Schwerpunkte:

Netware als Richtlinie bei LAN-Einkäufen

FRAMINGHAM (IDG) - Ungeachtet der auf dem Markt für lokale Netze konstatierten Konfusion, unter anderem bedingt durch zungenbrecherische Standards, ein "Rattennest" von Verkabelungsalternativen und "religiösen Kriegen" über Netz-Topologien, kristallisiert sich laut Computerworld eine LAN-Einkaufsstrategie heraus. Ein wesentlicher Trend: Novell-Produkte geben die Meßlatte ab.

Eine dort angeführte Studie von Oppenheimer & Co. zeigt zunächst, daß das Netzwerk-Betriebssystem Netware von Novell sozusagen als Gradmesser für die Bewertung einschlägiger Software schlechthin dient. Als anknüpfendes wichtiges Thema in diesem Zusammenhang wird der LAN-Manager genannt. Hier habe sich herausgestellt, daß seine als "gespenstisch" eingestufte Funktionalität den Benutzer nicht gerade dazu verleite, Kaufentscheidungen zu verschieben. Bisher - so die weitere Aussage - fehle es dem LAN-Manager an Oberwasser. Vor diesem Hintergrund sei es fraglich, ob Microsoft es sich leisten könne, mit der Eroberung von Marktanteilen bis Mitte der neunziger Jahre auf sich warten zu lassen.

Eine Schlüsselfunktion im LAN-Markt, bei dem sich eine Drosselung der jährlichen Absatzrate abzeichnet, kommt im Rahmen zukünftiger Dispositionen dem Netzwerkmanagement zu - besonders bei Remote-LAN- und bei WAN-Verbindungen. Das Netz-Management sei jedoch mit Problemen behaftet und könne in gewisser Hinsicht als Paradoxon bezeichnet werden. Auf dem Markt vorzufinden sind nach dem von der Computerworld zitierten Marktforschungsunternehmen Forrester Research bis dato lediglich Analysatoren und Softwarepakete für die Verwaltung. Wie auf anderen LAN-Gebieten auch ein lückenhaftes Angebot also.

Im übrigen manifestiere sich im Benutzerverhalten, daß man die Verbindung verschiedener LANs und deren Anschluß an ein Backbone nicht auf die leichte Schulter nimmt. Die Anbieter sollten sich dazu aufgefordert fühlen, im Bereich Management von mehreren Netzen mehr Ernsthaftigkeit als bisher an den Tag zu legen. Insbesondere käme es darauf an, bei Softwarepaketen Bedienerkomfort und einen höheren Automatisierungsgrad zu gewährleisten.

Nächster Punkt: Potentielle Benutzer legen Wert darauf, daß Netzwerkapplikationen Grafikmodule sowie Bausteine für Electronic-Mail und Desktop-Publishing enthalten.

Und hinsichtlich der Verkabelung sieht die Beschaffungsstrategie für die neunziger Jahre wie folgt aus: Als glücklich titulierte Büros werden einen Mix von flexiblen ungeschirmten Twisted-Pair-Leitungen und Lichtwellenleitern zum Zuge kommen lassen, unabhängig von dem darauf aufgesetzten Netzwerk.