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10.01.2006

Netweaver-Portal ersetzt Notes-Client

Mit einem Tool von Conet können Anwender Domino-Datenbanken in das SAP-Portal einbinden.

Der "SAP KM Repository Manager for Lotus Domino 1.1" von Conet aus Hennef gestattet es Firmen, Domino-Datenbanken in "SAP Knowledge Management" (KM) einzubetten. Letzteres ist ein Bestandteil des Netweaver Portal (vormals "Enterprise Portal"). Anwender sind somit in der Lage, Domino-Inhalte, die bislang nur über den Notes-Client zugänglich waren, im SAP-Portal zu nutzen.

Mehr zum Thema

www.computerwoche.de/go/

570231: SAP R/3 mit Lotus Notes koppeln;

566136: Lotus Notes 7.

Repository Framework

Die Integration realisiert Conet über die SAP-Schnittstelle des "Repository Framework". In diese Plattform lassen sich "Repository Manager" einklinken, die den Zugriff auf Datenspeicher von Drittsystemen erlauben. Durch die so vollzogene Kombination von KM und Domino können Anwender über die SAP-Retrieval-Technik "Trex" Suchanfragen in beide Inhaltsspeicher absetzen. In der Ergebnisliste erscheinen dann Treffer sowohl aus dem KM- als auch aus dem Domino-Repository.

Welche Datenbanken über das SAP-Portal zugänglich sind und für welche Benutzer, legt der Verwalter über Domino fest. Für den Zugriff auf das Lotus-Sys- tem werden über das "Ticket Verifier System" die Logon-Tickets (Authentifizierungstechnik des SAP-Portals) in Zugangs- Tokens des Domino-Servers übersetzt. Um die Benutzer aus beiden Systemwelten leichter verwalten zu können, empfiehlt sich ein zentrales LDAP-Verzeichnis (Lightweight Directory Access Protocol).

Ganz überflüssig wird der Notes-Client jedoch nicht. Für das Editieren von Domino-Dokumenten ist er noch immer er- forderlich. Ferner deckt die Lösung noch keine in Domino definierten Workflows ab. Dies soll sich ändern mit der Ver- sion 2.0 des Repository Managers für Lotus Domino, die Conet auf der diesjährigen CeBIT in Hannover präsentieren möchte. Dann soll es zum Beispiel möglich sein, über das SAP-Portal Stati von Domino-Workflows zu ändern und Dokumente zu bearbeiten.

Die Preise für das Conet-Produkt beginnen bei 12500 Euro. Es ist ab sofort verfügbar. Ein erster Anwender der Technik ist das auf Automatisierungstechnik spezialisierte Unternehmen Festo aus Esslingen. (fn)