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18.04.2003 - 

Sniffer verkauft sich schlecht

Network Associates senkt die Jahresprognose

MÜNCHEN (CW) - Der IT-Security-Konzern Network Associates (NAI) ist im ersten Fiskalquartal des Geschäftsjahres auf "unerwartete Herausforderungen" gestoßen. Diese sind anscheinend so groß, dass die Prognosen für das Gesamtjahr reduziert wurden.

In der letzten Zeit zählten Sicherheitsspezialisten wie NAI und Symantec zu den wenigen IT-Anbietern, die trotz des kühlen wirtschaftlichen Klimas kaum Grund zur Klage hatten. Nachdem Symantec jedoch bereits Anfang März die Erwartungen für sein Geschäftsjahr drosseln musste, hat NAI nun ebenfalls die Prognosen reduziert. Die Einnahmen sollen um die 940 Millionen Dollar betragen; dabei geht das Unternehmen von Gewinnen aus, die zwischen 60 und 65 Cent je Aktie liegen. Analysten hatten durchschnittlich 74 Cent Profit pro Anteilschein sowie einen Umsatz von 1,01 Milliarden Dollar erwartet.

Schwaches erstes Quartal

Auch das erste Quartal fiel kaum befriedigend aus. Hier ist der Umsatz nach vorläufigen Zahlen von 221 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum auf aktuell 215,2 Millionen Dollar zurückgegangen. Die Analysten hatten rund 228 Millionen Dollar erwartet. Statt eines Nettoprofits von 15,8 Millionen Dollar wie in den ersten drei Monaten 2002 verzeichnete das Unternehmen nun einen Verlust von 3,7 Millionen Dollar. Vor Sonderposten traf NAI im ersten Quartal allerdings die Wallstreet-Prognosen.

Grund für die Situation seien "unerwartete Herausforderungen" gegen Ende des ersten Quartals, gab das Unternehmen in einer offiziellen Mitteilung bekannt. Betroffen von der Nachfrageschwäche waren vor allem die "Sniffer"-Tools für das Netz-Management, die um 13,5 Prozent weniger Umsatz einbrachten als im Vorjahr. An der Börse sorgten die Zahlen für einen Einbruch der NAI-Aktie, deren Kurs an einem Tag um 19 Prozent fiel. (ajf)