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03.04.1998 - 

Network Node Manager wird überarbeitet

Network Node Manager wird überarbeitet HP macht Netzverwaltung fit für das Service-Management

Mit seiner Verwaltungsplattform "Openview", die unter anderem zur Softwareverteilung und zum Applikationsmanagement dient, hinkt HP den Konkurrenten von Tivoli und Computer Associates allerdings hinterher.Einen neuen Anlauf, gegenüber dem enteilten Duo Boden gutzumachen, hat das Unternehmen mit der kürzlich vorgestellten Strategie "IT Service Management" unternommen.

In dieses Konzept, das vor allem IT-Abteilungen adressiert, die als Profit-Center organisiert sind und mit den Fachabteilungen Service Level Agreements über die zu liefernden Dienste vereinbart haben, soll sich auch der NNM einfügen.Dazu sind einige Überarbeitungen und Erweiterungen fällig, die in der für das zweite Halbjahr 1998 angekündigten Version 6.0 zum Tragen kommen sollen.Beinhalten wird der neue NNM etwa Funktionen zur Ereigniskorrelation, die einen Zusammenhang zwischen Alarmmeldungen und der Netzwerkkonfiguration herstellt.Sie liefert dem Administrator oder weiterverarbeitenden Werkzeugen Informationen über die Ursache der Probleme.

Bestandteil des IT-Service-Managements

Um Schwierigkeiten gar nicht erst entstehen zu lassen, baut HP ein standardisiertes Data-Warehouse in das Netz-Management ein.Dort werden gesammelte Daten über die Topologie, zurückliegende Ereignisse und Fehlermeldungen gesammelt, um eine Trendanalyse zu erstellen und möglichen Engpässen frühzeitig vorzubeugen.Schließlich soll der Node Manager um einen WWW-Server und Java-basierten Client erweitert werden, der dem Administrator via Web Zugriff auf seine Netzinstallation einräumt.

Mit diesen neuen Funktionen wird der Node Manager derart aufgerüstet, daß er aufbereitete Daten an den "Openview IT Service Manager" liefern kann.Dieses Werkzeug integriert unter anderem Funktionen für Helpdesks sowie Service-Level-Management.Es ist das Herzstück der HP-Initiative für das IT-Service-Management und basiert auf der in Großbritannien entwickelten IT Infrastructure Library (ITIL), die aus den Erfahrungen von RZ-Mitarbeitern, Lieferanten und Beratern entstand.