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23.06.1989 - 

DEC und Northern Telecom bauen Transfer-Service auf:

Netz-Intelligenz wird zentral eingespeist

ANAHEIM (IDG) - Die zentrale Netzsteuerung kommt wieder in Mode. Mehrere Unternehmen haben die Zentraleinheit als Instrument zur Integration und Steuerung von Diensten lokaler Netz-Anbieter neu entdeckt, wie auf der Supercomm '89/Network in Anaheim, Kalifornien, bekannt wurde.

Ziel der Unternehmen ist es, " Intelligenz" in Form systemneutraler Protokolle und Dienste über Zentralrechner auf Netze zu portieren. So hat zum Beispiel die Stratus Computer Inc. einen OSI-Server vorgestellt, der im XA-2000-Continuous-Processing-System des Unternehmens OSI-Applikationen wie E-Mail auf der Basis von X.400 sowie Electronic Data Interchange unterstützt. Einem Sprecher von Stratus zufolge eignet sich der Server sowohl als Netzknoten für Dienste-Anbieter als auch für Netze in Unternehmen.

In Sachen OSI wollen auch Digital Equipment (DEC) und Northern Telecom zusammenarbeiten. Die beiden Telekommunikations-Riesen haben mit dem örtlichen Netz-Anbieter Nynex Corp. einen hochleistungsfähigen, digitalen Datenübertragungs service auf Industriebasis angekündigt. Dem Service werden die zentrale Vermittlungsstelle DMS Supernode von Northern Telecom sowie die Phase-V-Router von DECs Decnet zugrunde liegen. Der Service soll den Kunden der Nynex den OSI-kompatiblen File-Transfer, den Rechner-zu-Rechner-Transfer sowie den Zugriff auf entfernte Terminals ermöglichen. Außerdem gab DEC bekannt, der Telefongesellschaft Pacific Bell beim Aufbau eines EDI-Dienstes zu helfen.

Als letzter im Bunde hat auch noch Unisys auf der Supercomm eine neue Plattform für den Netzzugriff vorgeführt. Laut Unisys wurde die Applikationsebene entwickelt, um verschiedene Netzwerk-Anwendungen der Value-Added-Network-Anbieter zu unterstützen. Allerdings sollten sich die Kunden, so Jeremy Frank, Direktor des Marktforschungsunternehmens Gartner, von den präsentierten und angekündigten Netzmanagement-Features nicht blenden lassen. Grund: Aufgrund ihrer örtlichen Monopolstellung sehen einige Netz-Anbieter zunächst keine Veranlassung, modernere Systeme in ihren Zentralen einzurichten.