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02.02.1990 - 

Trend geht hin zu globalen Netzwerken

Netzanbieter sind verhalten optimistisch für die 90er Jahre

FRAMINGHAM (IDG) - Die US-Anbieter von Netzequipment und -services gehen mit gemischten Gefühlen in die 90er Jahre. Aus ihrer Sicht können mögliche wirtschaftliche Flauten die Nachfrage beeinträchtigen. Außerdem wird die geringe Entscheidungsfreudigkeit des Anwenders zugunsten einer Migration bemängelt.

Insbesondere erhoffen sich Service-Anbieter von der kommenden Dekade, daß Benutzer sich zunehmend für den Erwerb von digitalen Komponenten im Hochgeschwindigkeitsbereich entscheiden, sofern die Preise für derartige Produkte sinken. Fast jeder Anbieter geht davon aus, daß die Benutzer in diesem Jahr verstärkt in globale Kommunikations-Verbundsysteme investieren. Sicherlich forciert werde diese Entwicklung durch den Wegfall von Handelsbarrieren in Westeuropa 1992 und weitere politische Veränderungen im Osten.

Obwohl die Prognosen auf ein gesundes Wachstum speziell im LAN-Sektor deuten, will sich der 3Com-Vizepräsident für Marketing, Robert Metcalfe, auf keine finanziellen Wagnisse einlassen. Aufgrund möglicher Rezessionen hält er Vorsicht für angebracht und scheut überstürzte Ausgaben Der Erfolg oder Mißerfolg von 3Com werde mit davon abhängen, inwieweit die Benutzer bereit seien, Wechsel und Migrationen zu realisieren, so zum Beispiel von DOS zu OS/2. Oft diskutierten die User zwar solche Übergänge, schreckten jedoch im Endeffekt vor Einkäufen zurück.

Kevin Sharer aus den Chefetagen von MCI Communications Corporation will sich von einer etwaigen wirtschaftlichen Baisse nicht beirren lassen. So oder so, die Benutzer benötigten Telekommunikations-Services.

Die "Network World" vermerkt in diesem Zusammenhang, daß der Dienste-Bereich ohnehin nicht so anfällig für wirtschaftliche Schwankungen sei und MCI von daher eine gute Ausgangsposition habe. Auf Anwenderseite herrsche eine starke Nachfrage nach neuen Services und virtuellen Netzen, deren Betrieb kein zusätzliches Personal erfordere.

Bei AT&T soll mit oder ohne die Hilfe der US-Regulierungs-Behörde Federal Communications Commission FCC der Rutsch der Marktanteile im Bereich Weitverkehrsnetze aufgehalten werden.

Verschiedene andere Netzwerkanbieter einschließlich Timeplex erwarten, daß die Betreiber von Netzdiensten großen Zulauf haben werden. Nach Angaben von Timeplex-Vizepräsident David Woodall erfreut sich die Migration zu T3-Hochleistungsverbindungen großer Beliebtheit. Timeplex-Rivale Codex setzt in den 90er Jahren verstärkt auf Produkte für die schnelle Paketvermittlung +