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08.10.1999 - 

Mehr Leistung in Verbindung mit Software

Netzchips sollen programmierbar werden

ATLANTA (IDG) - Mehrere Hersteller wollen ein neues Architekturprinzip für Netzequipment etablieren. Standardisierte Schnittstellen zwischen Netzchips und Softwarebausteinen sollen die Leistung verbessern und die Interoperabilität zwischen Geräten verschiedener Anbieter steigern.

Unter der Führung von IBM und C-Port haben sich fünf Hersteller zusammengetan und das Common Programming Interfaxe (CPIX) Forum gegründet. Die Zielsetzung: Klare Schnittstellen zu definieren, die es ermöglichen, langlebigere Komponenten zu bauen, die leichter aufrüstbar sind. Anstatt wie bislang Spezialchips zu verwenden, könnten Anbieter dann Software und Standard-Netzchips benutzen, um leistungsfähige Geräte zu bauen. Dies soll in Zusammenarbeit mit dem Common Switch Interface (CSIX) Consortium geschehen, das sich um die Festschreibung von Interfaces zwischen Switch-Fabrics und Kommunikationsprozessoren auf der Hardware-Ebene bemüht.

Sollte das Vorhaben von Erfolg gekrönt sein, profitieren davon in erster Linie die Hersteller von Netzequipment. Sie könnten bei der Produktion dann problemlos Komponenten von verschiedenen Anbietern beziehen, was sich positiv auf die Kosten auswirken würde. Anwender hätten ebenfalls etwas von dieser Entwicklung: Neben den niedrigen Preisen wäre vor allem die Möglichkeit, neue Geräte-Features schnell via Software-Updates aufzuspielen, für sie attraktiv.

Das Konzept der programmierbaren Netzprozessoren sieht auch Chipgigant Intel als zukunftsträchtig. Das Unternehmen hat vor kurzem im Rahmen seiner Internet Exchange Architecture (IXA) die wiederprogrammierbare Netz-Engine "IXP 1200" vorgestellt. Marc Christensen, Vice-President und General Manager Intel Network Communications, begründet die Notwendigkeit für derartige programmierbare Prozessoren so: "Wir müssen für künftige Applikationen gerüstet sein, auch wenn wir heute noch nicht wissen, welche dies sein werden." Hersteller könnten so Zusatzfunktionen wie Security oder die Möglichkeit, Dienstequalitäten zu definieren, als Software für solche Netz-Prozessoren schreiben.