Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

28.11.1997 - 

Rockwell, Bay Networks und Intel kündigen neue Lösungen an

Netzwerker sorgen mit neuen Modems für den schnellen Online-Zugang

Mehr als das 17fache der heute üblichen Geschwindigkeiten versprechen Northern Telecom (Nortel) und Rockwell. Dazu entwickelt Rockwell die entsprechenden Modems für die Haushalte, wogegen Nortel die notwendigen Karten für die Service-Provider fertigen wird. Sie werden laut Hersteller zunächst nur mit Nortel-Switches kompatibel sein, allerdings strebt der Anbieter auch Kooperationen mit seinen Konkurrenten an. Ohne daß die Leitungen zum Endkunden überarbeitet werden müßten, sollen sich Daten dann mit 1 Mbit/s durch das Netze schleusen lassen.

Rockwell wagt sich somit in eine neue Geschwindigkeitsdimension vor, obwohl die 56-Kbit/s-Technik der analogen Modems noch nicht im Markt etabliert ist. In diesem Geschäft streitet sich das Unternehmen derzeit mit Bay Networks, das sowohl die "56flex"-Technik von Rockwell als auch das konkurrierende Verfahren "X2" von 3Com und U.S.Robotics in Lizenz genommen hat. Bay Networks hatte angekündigt, beide Verfahren in einem Modem zusammenführen zu wollen. Rockwell sieht jedoch aufgrund der Doppellizenzierung die getroffenen Vereinbarungen verletzt.

Kabelmodems für professionellen Einsatz

Parallel zu den Arbeiten an der 56-Kbit/s-Technik forciert Bay Networks die Entwicklung eines Kabelmodems. Durch die Integration des Protokolls "Data Over Cable Service Interface Specification" (Docsis) erreichen die Geräte eine Geschwindigkeit von 36 Mbit/s. Bay Networks adressiert mit dieser Lösung vornehmlich professionelle Anwender, die somit Virtual Private Networks (VPNs) einrichten oder Internet-Dienste nutzen können.

Dagegen kündigte Intel an, neue ADSL-Modems auf den Markt zu bringen. Anders als bisherige Lösungen sollen die Karten nicht über den Netzwerk-Port, sondern via den Universal Serial Bus (USB) an den PC angeschlossen werden. Damit, so mutmaßen Analysten, könnten sich ADSL-Modems den Weg in den Massenmarkt ebnen.