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23.04.2004 - 

Rückblende

Netzwerkturbo zündet langsam

Fast zwei Jahre ist es nun her, dass der Standard 10-Gigabit-Ethernet (10 GE) verabschiedet wurde. Doch angesichts knapper Kassen in den Unternehmen sowie sündhaft teurer Module kam der Markt für das superschnelle Ethernet nicht in Fahrt. Tatsächlich waren es zunächst fast nur Forschungseinrichtungen, die in das Turbo-Ethernet investierten, um zum Beispiel im Campus- und Metrobereich Entfernungen bis zu 40 Kilometern zu überbrücken. Bei Produktpreisen, die 2002 bei Cisco von 65000 Dollar aufwärts rangierten und beim günstigsten Anbieter Enterasys immer noch stolze 30000 Dollar betrugen, verwundert es nicht, dass sich nur wenige Unternehmen den 10-GE-Luxus leisteten.

Doch nun haben sich die Vorzeichen geändert. Nachdem im vierten Quartal vergangenen Jahres die Preise für Komponenten um fast 60 Prozent fielen, reagierte der Markt sofort mit einer Vervierfachung der Absatzzahlen. Den Marktforschern von Dell''Oro zufolge wurden weltweit knapp 4,9 Millionen 10-GE-Ports verkauft. Unangefochtener Spitzenreiter in diesem Segment ist Cisco, das im letzten Quartal 2003 verglichen zum Vorjahreszeitraum eine Steigerung von sage und schreibe 735 Prozent schaffte. Rang zwei und drei nehmen Foundry und Extreme ein, die im Vergleich zu Cisco jedoch nur um 23 und 20 Prozent zulegen konnten. Das 10-GE-Interesse der Kunden gilt dabei besonders der Campus-, Backbone- und Data-Center-Vernetzung. (pg)