Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

18.10.1996 - 

Netz-Management ê la Gates

Neuauflage von Microsofts Systems Management Server

Schon die Installation des Programmes birgt Gefahren: SMS 1.2 muß auf einem NT-Domain-Controller installiert werden, der entweder primär arbeitet oder als Backup dient. Ist der Server, auf dem das Programm installiert werden soll, aber kein Domain-Controller, so muß NT Server und die restliche Software auf der Maschine neu installiert werden. Da SMS nicht kontrolliert, ob die Installation auf einem NT Domain Controller erfolgt, können Anwender hier Probleme bekommen.

SMS sammelt Daten über PCs im LAN, die mit dem Programm verwaltet werden, und speichert sie in einer SQL-Datenbank. Das bedeutet, daß Microsofts SQL Server geladen sein muß, entweder mit SMS auf dem gleichen Rechner oder auf einer gesonderten Maschine. Entscheidet man sich für letztere Lösung, sollte man unbedingt darauf achten, daß die Verbindung der beiden Server schnell und zuverlässig ist.

Probleme beim Zugriff auf Netware-Server

Anwender, die SMS einsetzen wollen, sollten den vorhandenen Arbeitsspeicher kontrollieren. Um arbeiten zu können, braucht das Programm mindestens 32 MB RAM. Für SMS und den SQL Server zusammen in einem großen, aktiven Netz empfiehlt es sich sogar, mehr als 128 MB zur Verfügung zu haben.

Fernzugriffe erfolgen recht schnell, jedoch hat das Programm auch hier Schwächen. So ist es beispielsweise problemlos möglich, auf NT-Server zuzugreifen, bei Netware-Servern hingegen stellt SMS sich quer. PCs brauchen dafür nicht in einem separaten Server eingeloggt zu sein, damit sie verwaltet werden können. Die Software auf den Servern ermöglicht es Administratoren, die Geräte über die regulären Server zu managen. Das wird besonders Netware-Administratoren freuen, die nicht auf allen PCs noch zusätzliche Treiber installieren wollen, damit die Verbindung mit einem NT Server erfolgen kann. Außerdem erspart man sich so weitere Benutzerlizenzen für den NT Server.

Ein klarer Vorteil der neuen Version ist, daß SMS Datenübertragungen wie Transaktionen behandelt, was den Vorteil bringt, daß unterbrochene Kommunika- tionen dort fortgesetzt werden können, wo der Bruch stattfand. Als positiv für die Endanwender zeigt sich außerdem, daß sie festlegen können, auf welche Art und Weise remote auf ihre Rechner zugegriffen werden kann. Das schafft zwar eine gewisse Sicherheit vor Überwachung, kann aber auch die Arbeit des Supports stören.

SMS 1.2

Stärken- System-Management mit zentraler Softwareverteilung, Inventar- und Desktop-Management

- Behandlung von Datentransfers über SQL als Transaktionen erhöht Zuverlässigkeit

- zusätzliche Sicherheits-Features bei Remote-Control

Schwächen- Keine Unterstützung der Novell Directory Services

- verbraucht viel Systemressourcen

- Installation verbesserungsbedürftig

Fehlen von Virenschutz-Software