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18.12.1992 - 

Unternehmen will mit Netz-Diensten AT&T und BT Paroli bieten

Neue Access-Points von GTC in New York, Moskau und Budapest

MÜNCHEN (CW) - Der Stuttgarter Netz-Anbieter GTC Telecommunication GmbH stellt Anwendern mit GTC Telenet Serviceleistungen für die weltweite Datenkommunikation zur Verfügung. Seit kurzem bietet das Unternehmen mit Diensten wie Btx, Telex, E-Mail, Datenbanken, Telefax und Mailboxes auch den Zugriff auf Access-Points in Moskau und Budapest.

Nach Angaben des Geschäftsführers, Gernot Gutacker, ermöglichen die in öffentliche und private Bereiche eingeteilten Mailboxes Diskussionsforen zu Themen wie Computer, Umweltschutz oder Politik. Der User kann zwischen den Übermittlungsprotokollen X-, Y- und Z-Modem wählen und mit Hilfe einer Datenkompression Übertragungszeiten und somit auch die Kosten der Verbindung reduzieren. Etwa 5000 Online-Datenbanken lassen sich laut GTC weltweit anwählen und liefern Informationen zu den Bereichen Presse, Wirtschaft, Medizin oder Jura. Voraussetzung, um auf die angebotenen Leistungen zuzugreifen, sind ein PC, ein Modem und eine Telefonleitung sowie die an das Unternehmen zu zahlende Anschlußgebühr von 500 Mark und der Monatsbetrag von 40 Mark. Die Online-Kosten belaufen sich auf 0,25 Mark pro Minute. Um Telexe zu versenden benötigt der GTC-Anwender eine eigene Telexnummer, die laut Gutacker zusätzlich rund elf Mark monatlich beträgt.

Wie Gutacker weiterhin mitteilte, realisiert GTC Telecommunication die Verbindung nach Moskau durch eine eigene Datenstandleitung sowie die Kommunikation mit Anwendern in Budapest mit Hilfe eines Access-Points. Rund 3000 vorwiegend ans mittleren Betrieben stammende Kunden nutzen derzeit das Netz des Unternehmens aus Schwaben.

Ab Januar 1993 soll das Angebot von GTC mit zwei zusätzlichen Access-Points in Washington und New York international weiter ausgedehnt werden. Schon jetzt gewährleistet GTC Telenet Verbindungen zu Ländern wie beispielsweise Australien, Kanada, Frankreich, Italien, Spanien oder England.

Als stärkste Konkurrenten nennt der Geschäftsführer die beiden englischen Netzanbieter British Telecom (BT) und Cable Wireles aber auch den US-amerikanischen Telekommunikations-Riesen AT&T.