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07.02.1986 - 

Siemens gibt Bauteileproduktion in Zistersdorf auf, doch:

Neue Arbeitsplätze durch Job Creation

WIEN (apa) - Siemens will Ende 1987 die Bauteileproduktion in Zistersdorf aufgeben. Neuer Eigentümer der Werkhallen wird das englische Unternehmen Job Creation sein. Es soll innovative Jungunternehmer unterstützen.

Die Beendigung der Bauteileproduktion begründet der Konzern mit der Umstellung vom konventionellen auf den digitalen Telefonanlagenbau, der weniger Arbeitskräfte benötige. Derzeit sind im Zistersdorfer Siemens-Werk 183 Mitarbeiter beschäftigt. Um die Arbeitslosenrate in diesem Gebiet nicht zu steigern, beauftragte der Multi nun das englische Unternehmen Job Creation Ltd., auf dem Siemens-Gelände ein Gründerzentrum aufzubauen.

Die Aufgabe von Job Creation soll sein, Ansiedlungen und Neugründungen von Unternehmen im Umfeld von Zistersdorf mit Know-how zu unterstützen. Neben günstigen und flexiblen Mietverträgen werden ansiedlungswilligen Jungunternehmern unter anderem Hilfestellung beim Management und bei der Bereitstellung der betrieblichen Infrastruktur angeboten.

Job Creation wurde 1980 in England gegründet. Das Unternehmen sollte während der Stahlkrise Arbeitsplätze für stillgelegte Betriebe schaffen. Inzwischen wurden aber auch schon ähnliche Projekte in den USA, den Niederlanden und der Bundesrepublik Deutschland durchgeführt.