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05.02.1999 - 

Progress Version 9: Tools für integrierte Entwicklung

Neue Architektur soll Investitionen schützen

MÜNCHEN (CW) - Pünktlich wie im letzten Jahr angekündigt, stellt die Progress Software Corp. ihre gleichnamige Entwicklungswerkzeugfamilie in der Version "9" vor. Zu der Suite gehören ein integriertes Entwicklungs-Tool, Applikations-Server und eine relationale Datenbank.

Insbesondere die Performance soll verbessert worden sein, teilte Joseph Alsop, President von Progress, mit. Es sollen sich jetzt Anwendungen erstellen lassen, die mehrere 1000 gleichzeitige User unterstützen. Mit der "Progress Version 9", Codename "Skywalker", sind das Datenbankentwicklungs-Tool "Progress 8.2" und "Webspeed 2.1", ein Werkzeug für die Entwicklung unternehmensweiter Internet- und Intranet-Anwendungen, zusammengewachsen.

Java und die Common Object Request Broker Architecture (Corba) bilden das Rückgrat der neuen Produktstrategie von Progress. Neben dem Distributed Component Object Model (DCOM) von Microsoft mit seinen Active X Controls sind auch Corba- und Java-Services verfügbar.

Basis aller Progress-Version-9-Tools ist die Universal Application Architecture (UUA), mit der die Kommunikation von Anwendungen untereinander sichergestellt werden soll. Bereits bestehende Progress-Anwendungen, aber auch Lösungen mit Werkzeugen von Drittanbietern, sollen auf die UAA migriert werden können, so daß einmal getätigte Investitionen nicht verlorengehen.

Als Entwicklungsumgebung liefert Progress nun "Provision Plus". Dazu gehören Tools für Programmierung, Debugging, Quellcodeverwaltung und Reporting. Datenbank-, Geschäfts- und Präsentationslogik sollen sich damit unabhängig voneinander erzeugen lassen. Dazu können Entwickler auf die hauseigene Sprache "Progress 4GL", aber auch auf Java, Active-X-Komponenten oder HTML zurückgreifen.

Bei der integrierten relationalen Datenbank "Progress RDBMS" wurde insbesondere das Speicher-Management überarbeitet. Dadurch seien höhere Ein- und Ausgaberaten erreichbar. Die Reorganisation von Tabellen und Indices könne jetzt online erledigt werden, wodurch ein 24-Stunden-Betrieb möglich ist. Die Daten-Engine unterstützt neben dem verbreiteten SQL-92-Standard auch die Anbindung mittels Online Database Connectivity (ODBC) und Java Database Connectivity (JDBC). Zudem bietet die Datenbank eine integrierte Java Virtual Machine zur Unterstützung von Java Stored Procedures und Triggern. Für Anwender, die andere Datenbankprodukte bevorzugen, hält Progress überdies eine Anbindung für Microsofts "SQL Server 7.0" und "Oracle" bereit.

Um Anwendungskomponenten in heterogene Umgebungen verteilen zu können, wurde der "Open Appserver" in die Suite integriert. Er bietet Sicherheits- und Verwaltungsfunktionen für die Implementierung mehrstufiger Applikationen. Zudem stehen eine überarbeitete Lastverteilung sowie neue Message-Queuing-Featureszur Verfügung, wodurch sich die Skalierbarkeit speziell von Web-basierten Anwendungen verbessern läßt. Progress Version 9 läuft auf allen Windows-Plattformen, den gängigsten Unix-Derivaten sowie der AS/400.