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24.08.2001 - 

Verstößt Microsoft gegen Safe-Harbor-Abkommen?

Neue Beschwerde gegen Hailstorm

SAN FRANCISCO (IDG) - Führende US-Verbraucherorganisationen haben angekündigt, ihre Ende Juli bei der Federal Trade Commission (FTC) eingereichte Beschwerde gegen Microsoft um weitere Punkte zu ergänzen. So werfen sie dem Konzern nun vor, dass er mit seiner Hailstorm-Technologie gegen das Safe-Harbor-Abkommen verstoße.

Die jüngste Beschwerde stammt von einem in den USA lebenden Briten, der seine Rechte durch Microsofts Hailstorm-Technologie verletzt sieht. Microsoft sammle damit mehr Daten, als ihm im Zuge des Safe-Harbor-Abkommens zustehe, so der Vorwurf des Engländers, der Schützenhilfe durch die Verbraucherverbände erhält. Safe Harbor regelt, welche Daten amerikanische Firmen von Europäern erheben dürfen. Das Abkommen ist sowohl zum Schutz der Privatsphäre der EU-Benutzer gedacht als auch zur Rechtssicherheit für US-Firmen. Die Übereinkunft war notwendig geworden, da die EU-Richtlinien zum Datenschutz strenger sind als das entsprechende US-Gesetz zum Schutz der Privatsphäre.

Neben den Anschuldigungen des Briten bestehen noch weitere Beschwerden gegen das Hailstorm-Projekt in Sachen Datenschutz. So wurde von der amerikanischen Verbraucherschutzinitiative EPIC eine Beschwerde gegen die angekündigten Passport-Dienste zur Kundenidentifizierung in Microsofts "Windows XP" bei der FTC eingereicht.