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17.02.1995

Neue Geraete von AST, Dell, Twinhead und Zenith Notebook-Hersteller ueberbieten sich jetzt mit Neuvorstellungen

MUENCHEN (CW) - AST, Dell, Twinhead und Zenith stellen in dieser Woche weitere Notebook-Modelle vor. Der Produktzyklus von drei bis sechs Monaten - eine Unsitte des PC-Geschaeftes - bleibt uns vorerst erhalten. Mit jedem Modellwechsel gehen aber die Preise der "alten" Geraete in den Keller. In puncto Wertverlust duerften die 3000 bis 10 000 Mark teuren Rechner deshalb auch von keinem anderen Konsumgut eingeholt werden.

Dell und Compaq senkten Anfang Februar die Preise der Notebooks im Rundumschlag. Compaq zwischen elf und 18, Dell zwischen elf und 16 Prozent. Die Abschlaege gelten vorerst nur fuer den amerikanischen Markt, doch wird der Schritt hierzulande wahrscheinlich innerhalb der naechsten vier Wochen nachvollzogen. Die deutschen Niederlassungen mochten bis Redaktionsschluss aber noch keine naeheren Angaben machen.

Dell und Compaq liessen die Preise purzeln - IBM folgte IBM folgte den beiden Mitbewerbern auf dem Fuss und reduzierte die Preise bei den Thinkpad-Notebooks um 15 bis 30 Prozent. Das "Thinkpad 755C" kostet in einer Einstiegsversion mit 486DX4-Prozessor (Taktrate 75 Megahertz), 4 MB Arbeitsspeicher und einer 170-MB-Festplatte rund 10000 Mark. Das "755CE"-Modell mit 340-MB-Platte und 8 MB Arbeitsspeicher ist nun fuer 14 700 Mark zu haben. Das leistungsstaerkste Notebook "Thinkpad 755CD" mit einer 540-MB- Festplatte geht fuer 17 600 Mark ueber den Ladentisch. Auch bei den Einsteigermodellen der Baureihe "360" senkte IBM die Preise: Das billigste Farbgeraet "360C" mit 170-MB-Festplatte und 486SX33- Prozessor muss jetzt mit 4800 Mark veranschlagt werden. Der grosse Bruder, das "Thinkpad 360 CSE" mit 486DX2-50-CPU, ist ab 6400 Mark zu haben.

Compaq stellte parallel dazu die Notebook-Baureihe "Contura 410" vor (vgl. CW Nr. 5 vom 3. Februar 1995, Seite 28). Dell zog mit einer Woche Verspaetung wieder gleich und brachte die zwei tragbaren Rechner "Latitude 475 XP" und "Latitude 4100 XP" mit Lithium-Ionen-Batterie auf den Markt. 5750 beziehungsweise 8000 Mark sind dafuer zu bezahlen. Die neuen Akkumulatoren sollen Vorteile wie niedriges Gewicht, besseres Ladeverhalten und groessere Kapazitaet mit sich bringen.

Zur Grundausstattung der Dell-Rechner zaehlen 8 MB Arbeitsspeicher und eine Festplatte mit einer Kapazitaet von 340, 525 oder 810 MB. Im Modell 475 XP tut ein 75-Megahertz-486DX4-Prozessor von Intel seinen Dienst, beim leistungsfaehigeren Modell 4100 XP ist es die 100-Megahertz-Variante des gleichen CPU-Typs. Der 9,5 Zoll grosse LCD-Bildschirm wird mit Dual-Scan-Passiv-Matrix- oder Aktiv- Matrix-Technik angeboten. Ein PCMCIA-Steckplatz fuer zwei Typ-II- oder eine Typ-III-Karte ist eingebaut, weitere Schnittstellen wie SCSI oder Ethernet lassen sich ueber eine optionale Anschlussleiste (Port Replicator) einbauen. DOS und Windows for Workgroups gehoeren zum Lieferumfang.

AST hat Anfang des Jahres ebenfalls auf Lithium-Ionen-Batterien umgestellt. Das Notebook "Ascentia 910N" wird mit einem 10,4-Zoll- LC-Farbbildschirm ausgeliefert, wahlweise mit Aktiv- oder Passiv- Matrix-LCD. Das Grundmodell enthaelt einen 486DX2-Prozessor (Taktrate 50 Megahertz), 8 MB Arbeitsspeicher und eine 340-MB- Festplatte. AST nennt keine Listenpreise, doch duerften fuer das Grundgeraet rund 6500 Mark faellig werden. DOS und Windows werden mitgeliefert, ausserdem sind der "Organizer" von Lotus, "Winfax Lite" von Delrina und Compuserve-Software vorinstalliert.

Wenig Aufregendes zeigt auch die Notebook-Baureihe "Slimnote 5" vom taiwanischen Hersteller Twinhead. Auffallend ist allein der Mausersatz in Form einer beruehrungsempfindlichen Platte, die 3 x 3 Zentimeter misst. Basis ist ein 486DX2-Prozessor mit 50 Megahertz beziehungsweise das DX4-Pendant mit 100 Megahertz Taktrate. Das Einsteigermodell "Slimnote 550M" mit 4 MB Arbeitspeicher, 260-MB- Festplatte und Schwarzweiss-Bildschirm kostet rund 4000 Mark, waehrend fuer das leistungsstaerkste Modell "Slimnote 5100T" mit TFT- Farbbildschirm, 8 MB Arbeitsspeicher, Soundkarte und einer 520-MB- Festplatte rund 10000 Mark veranschlagt werden muessen.

Zenith spielt in der Anbieterrunde mit einem weiteren modularen Notebook "Z-Star EX" mit, fuer das mindestens 4000 Mark auf den Tisch gelegt werden

muessen. Es arbeitet mit einem 50-Megahertz-486DX2-Prozessor, 4 MB Arbeitsspeicher, einer 200-MB-Festplatte und einem Schwarzweiss-LCD mit einer 1-MB-Grafikkarte. Das leistungsfaehigste Modell "Z-Star EX 340C" mit Farbbildschirm, 8 MB Arbeitsspeicher, einer 340-MB- Festplatte und zwei Akkus kostet um die 8200 Mark.