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30.01.1981

Neue Großrechner-Modelle, neues Preis-Leistungs-Niveau: 7.881 als Siemens-Alternative zur IBM 3081

MÜNCHEN (rs) - "Um 25 Prozent billiger als die vergleichbare Wettbewerbsanlage", so die Presse-Information, wurde das Siemens-Modell 7.881-2 für den Vertrieb in der Bundesrepublik freigegeben. Die Bezeichnung verweist eindeutig auf das Konkurrenz-System für den von Fujitsu produzierten Großrechner: IBMs Prozessorkomplex 3081. Neu im Siemens-Vertrieb sind auch die 7.865-2 als Einstiegsmodell ins "Alternativ"-System 7.800 (Siemens-Werbung) sowie die 7.875-2.

Die 3081-Konkurrenz 7.881-2 leistet nach Hersteller-Angaben 10,2 Mops (Millionen Operationen pro Sekunde). Der Arbeitsspeicher ist von 8 bis 32 MB Kapazität ausbaubar. Maximal stehen dem Anwender 32 Kanäle zur Verfügung (mindestens 24), von denen acht Blockmultiplex-Kanäle auch im Datenstrom-Modus betrieben werden können.

... Architektur und Leistung entspricht die 7.881-2 laut Siemens dem Rechner 7.882-2, wurde jedoch um eine zweite Memory Central Unit (MCU) sowie einen zweiten Service-

Prozessor abgemagert. Insbesondere sei so ein geteilter (partitioned) Betrieb nicht mehr möglich.

Als Einstiegsmodell in das System 7.800 konzipierte Siemens die 7.865-2, deren Hauptspeicher zwischen vier und zwölf MB Kapazität haben kann. Wie bei allen neueren Auslieferungen der 7.800-Familie besteht auch bei dem kleinsten Rechner der Hauptspeicher aus 64-KBit-MOS-Chips.

Letzter Neuling im 7.800-Reigen ist das Modell 7.875-2. Es bietet nach Siemens-Angaben eine um 16 Prozent höhere Leistung bei 20 Prozent geringerem Preis als ein vergleichbares Modell IBM 3033N.

Als ein wesentliches Merkmal der mit den drei Neuankündigungen jetzt sieben Zentraleinheiten des Systems 7.800 stellt der Münchner Rechner-Hersteller die Möglichkeit heraus, innerhalb zweier Produktgruppen aufrüsten zu können: vom Modell 7.865-2 über 7.870-2 zum Rechner 7.872-2 beziehungsweise vom Modell 7.875-2 über 7.880-2 zu den Systemen 7.881-2 und 7.882-2.

Im ersten Fall erreiche der Anwender einen 2,5fachen Leistungszuwachs, im zweiten Fall sei die 2,4fache Leistung realisierbar.

Neben den neuen Rechnern bietet Siemens im 7.800-Spektrum jetzt neue Plattenspeicher mit 2x635 MB. Ab Frühjahr 1981 soll ferner die Version E40 des Betriebssystems BS3000 lieferbar sein. BS3000 unterstütze alle Speicherausbaustufen. Weiter seien alle mit dem BS3000 vergleichbaren Betriebssystem-Versionen des Hauptwettbewerbers auf den 7.800-Anlagen ablauffähig.

Der Anwender, so verspricht Siemens, ist in der Wahl des Betriebssystems frei und erhält volle Unterstützung aus München, wenn er schritt

weise auf BS3000 umstellen will.