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14.12.1984 - 

Modellreihe Range 100 erweitert:

Neue Hard- und Software der DRS20-Serie von ICL

NÜRNBERG (pi) - Der Zusammenschluß der Standard Telephones & Cables (STC), mit ICL dokumentiert sich, wie ICL Deutschland jetzt mitteilt, bereits in neuen Hard- und Softwareprodukten, speziell Mikrocomputer-Netzen der Briten. Die Kommunikations- und Netzeinrichtungen der Serie DRS20 sind durch fünf neue Multi-Mikroprozessor-Modelle der "Range 100" erweitert worden. Als Alternative zum Netzoperatingsystem DRX (Distributed Resource Executive) könne nun aber auch wahlweise das Multi-User CCP/M Operating System auf die Serie DRS20 übernommen werden.

In fünf Modellen, den 110, 120, 125, 128 und 150, steht eine neue intelligente Workstation zur Verfügung, doppelte Speicherkapazität (....) und schnellere Prozessoren, (....) sowie eine veränderte Bildschirmanzeige und weitere Anwenderprogramme aus dem Bürosektor sollen für Komfort sorgen. Das Modell 128 zum Beispiel beinhaltet eine 5?-Zoll-Diskette mit 650 KB und eine 10,5-MB-Winchester-Plattenstation. Der Verkaufspreis liegt bei 25 000 Mark. Anschließbar seien bis zu acht zusätzliche DRS2O-Bildschirmarbeitsplätze und mehrere eigenständige Kommunikationsprozessoren, die den parallelen Verbund mit ICL und zum Beispiel IBM-Rechnern ermöglichten.

Weiter wurden laut ICL zwei neue Applikationsprozessoren (8-Bit-Version mit 128 KB beziehungsweise 16-Bit-Version mit 256 KB RAM) und ein auf 64 KB erweiterter Arbeitsplatzprozessor entwickelt.

Um sowohl bestehende als auch neue Anwendersoftware auf dem gleichen Arbeitsplatz fahren zu können, ließen sich, außer bei dem Modell 110, beide Versionen einsetzen. Zur Sicherung der Investitionen der bisherigen Benutzer lassen sich demzufolge die bestehenden Geräte der Serie DRS20 einerseits auf die leistungsfähigeren Prozessoren umrüsten, andererseits könnten alte und neue Modelle gleichzeitig in einem Netzwerk (Microlan) zusammenarbeiten.

Die Range-100-Modelle unterstützen ICLs IPA, X.25, SNA und BSC sowie laut Presseinformation Protokolle weiterer Hersteller.

Die "Job Control" und die Netzwerk-Management-Funktionen der DRS2O-Serie wurden verbessert. Durch Verwendung des Multi-User-CCP/M-Operatingsystems sei der Weg zum Angebot auf dem Markt verfügbarer Standard-Programme für die Büroautomation bereitet.

Die DRX-Version 3 enthält zusätzliche Einrichtungen für die Netzwerk- und Betriebssteuerung, so wurde zum Beispiel die Anzahl der adressierbaren Plattenlaufwerke

und Peripheriegeräte innerhalb eines "Microlan"-Netzwerkes erhöht. Weitere Vorteile ergäben sich durch neue Möglichkeiten wie das Starten von Programmen an entfernten Arbeitsplätzen, Job- und Druckspooler sowie mehrerer parallel nutzbarer Kommunikationsverbindungen zu "OSLAN", X.25, IPA und SNA-Netzwerken. Ferner wurden die bestehenden DRS2O-Sprachen- und Anwenderprogrammierhilfen sowie die integrierte Textverarbeitung verbessert.

Zum ersten Mal führt ICL sogenannte "Load-and-go"-Programmpakete ein, das heißt die durch individuelle ICL-Kunden beziehungsweise Anwender-Gruppen entwickelten Programme können unverändert übernommen werden.