Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

11.05.2001 - 

Apple will zurück in die Schulen

Neue Ibooks im Powerbook-Design

MÜNCHEN (CW) - Apple hat ver-gangene Woche in den USA eine neue Version seines "Ibook" vorgestellt. Mit dem schlankeren und preisgünstigeren Nachfolger des poppigen Consumer-Laptops will der Macintosh-Hersteller die Führungsposition im Ausbildungssektor zurückerobern, die das Unternehmen im vergangenen Jahr an Dell abtreten musste. Die Ibooks sollen hierzulande ab Mitte Mai verfügbar sein.

Das neue Ibook ist mit einem Gewicht von etwa 2,2 Kilogramm nicht nur leichter, sondern auch schlanker (3,4 Zentimeter) als sein etwas klobiger Vorgänger. Mit seinem geradlinigen Design ist der Consumer-Laptop Apples Powerbook "Titanium G4" nachempfunden. Dabei verzichtete der Hersteller nicht nur auf Rundungen, sondern auch auf jegliche Modefarben: Die aktuellen Ibooks gibt es nur in Weiß.

Apples Neuer ist in folgenden Konfigurationen verfügbar: Zum Einstiegspreis von knapp 3500 Mark ist das Ibook mit einem CD-ROM-Laufwerk ausgestattet. Für etwa 4000 Mark liefert Apple das Gerät mit DVD-ROM-Drive, während im 4299 Mark teuren Modell ein CD-RW-Laufwerk seinen Dienst verrichtet. Das Highend-Modell für 4799 Mark verfügt über ein DVD-ROM/CD-RW-Kombilaufwerk, mit dem sich sowohl CDs (wieder)beschreiben als auch DVDs lesen lassen.

In allen Modellen kommt ein auf 500 Megahertz getakteter G3-Prozessor mit 256 KB Cache auf dem Chip zum Einsatz. Apple verbaut auch weiterhin ein 12,1-Zoll-TFT-Display, das im Gegensatz zu dem des Vorgängermodells (800 x 600 Pixel) jedoch eine Auflösung von 1024 x 768 Pixel darstellen kann.

Zur serienmäßigen Ausstattung der Ibooks gehören ein 56-KB-Modem, zwei USB-Anschlüsse sowie ein Firewire-Port. Mikrofoneingang, Stereo-Lautsprecher sowie Ausgänge für VGA und Composite Video sind ebenfalls im Lieferumfang enthalten. Ferner lässt sich das Ibook mit einer Airport-Karte aufrüsten. In Sachen Arbeits- und Festplattenspeicher ist Apple etwas weniger spendabel: Während die drei größeren Modelle serienmäßig mit 128 MB RAM ausgestattet sind, muss das kleinste mit bescheidenen 64 MB auskommen. Und auch die Harddisks bieten in allen Konfigurationen eine Kapazität von lediglich 10 Gigabyte. Die Laufzeit der neuen Ibooks gibt der Hersteller mit bis zu fünf Stunden an. Die Laptops werden mit Mac-OS 9.1 ausgeliefert. Dem Paket beigelegt sind die hauseigene MP3-Software "I-Tunes 1.1" und das Videoschnittprogramm "I-Movie 2" des Herstellers. Mitte dieses Monats, pünktlich zu Beginn der Einkaufssaison an US-Schulen, soll Apples jüngste Laptop-Generation, mit der sich der Hersteller insbesondere an Schüler und Studenten wendet, auf den Markt kommen. Nach einem harten Jahr 2000 will der Hersteller mit vergrößerter Vertriebsmannschaft für Schulen und Universitäten in einem seiner wichtigsten Segmente wieder Boden gewinnen. Ein dicker Fisch hat bereits angebissen: Apple hat nach eigenen Angaben kürzlich einen Großauftrag über 23000 Ibooks von Henrico County Public Schools, einem Schulbezirk in Virginia, an Land ziehen können. Schulen bietet der Hersteller das Einstiegsmodell, das in den USA regulär knapp 1600 Dollar kostet, zum Sonderpreis von 1199 Dollar an.