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30.04.2004 - 

Intel spendiert Prozessoren mehr Cache

Neue Itanium-2- und Mobile-CPUs

MÜNCHEN (CW) - Intel verdoppelt bei den 64-Bit-CPUs des Typs Itanium 2 die Kapazität des Level-3-Cache. Neue Notebook-Prozessoren sollen die Batterielaufzeiten verbessern.

Ab sofort verfügbar ist ein Itanium 2 mit 1,4 Gigahertz Taktrate und 3 MB Level-3-Cache. Das ist doppelt so viel L3-Zwischenspeicher wie bei dem bisherigen gleichschnellen Itanium 2. Dieselbe Verdoppelung des Cache erlebt in wenigen Tagen die 1,6 Gigahertz schnelle Variante der 64-Bit-CPU. Diese Prozessoren sind für Zwei-Wege-Server konzipiert, die durch die Vergrößerung des CPU-internen L3-Speichers nach Angaben von Intel um bis zu 25 Prozent höheren Durchsatz bringen als ihre Vorgänger.

Itanium-Absatz anschieben

Gleichzeitig senkt Intel die Preise dieser Itanium-2-CPUs. Das soll es den weltweit über 50 Herstellern von Dual-Prozessor-Servern ermöglichen, günstigere Itanium-2-basierende Systeme anzubieten. Intel hält im Entry-Level-Segment Server ab 2100 Dollar und voll konfigurierte Systeme für 8000 Dollar für realistisch. Das soll den noch bescheidenen Absatz solcher Rechner beflügeln. Laut IDC waren 3,3 von 3,5 Millionen im letzten Jahr ausgelieferten Dual-Prozessor-Systemen mit Intel-Chips bestückt. Aber darunter befanden sich nur 13 000 Server mit dem Itanium 2.

Um die Preise von Itanium-Servern weiter zu drücken, hat Intel eine "Common Platform Infrastructure" für 32-Bit-Xeon- und Itanium-Produkte gestartet. Bis zum Jahr 2007 sollen beide Architekturen mit den gleichen Sockets arbeiten, also Pin-kompatibel sein. Beide Prozessorfamilien sollen auf identische Motherboards passen sowie mit gleichen Chipsets und weiteren Komponenten zusammenarbeiten. Das würde die Fertigungszahlen für Motherboards erhöhen und die Preise für Itanium-Systeme reduzieren.

Für die absatzstarken Notebooks hat Intel kürzlich vier neue 32-Bit-Prozessoren herausgebracht. Es handelt sich um einen 1,3 Gigahertz schnellen Low-Voltage Pentium M und einen Ultra-Low-Voltage Pentium M mit 1,1 Gigahertz. Sie haben 1 MB L2-Cache und eine Wärmeabgabe von zwölf beziehungsweise sieben Watt (Thermal Design Power, TDP). Hinzu kommen ein auf 1,4 Gigahertz getakteter Celeron M und ein 900 Megahertz schneller Ultra-Low-Voltage Celeron M. Diese haben 512 KB L2-Cache und produzieren 24,5 beziehungsweise sieben Watt Wärme. Alle diese Prozessoren sind mit der 130-Nanometer-Herstellungstechnik gefertigt. (ls)