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26.08.1977

Neue Kommunikationsformen verändern die Bürolandschaft

MÜNCHEN (de) - Genosse Trend ist auf der Seite der Mikroelektroniker. Chips steuern heute nicht nur Waschmaschinen und HiFi-Geräte, sie spielen auch in der Nachrichtentechnik eine große Rolle. Nun lassen sich Telekommunikation und Computerei nicht isoliert betrachten, womit klar ist, daß EDV-Spezialisten Kenntnisse auch über die neuen Kommunikations-Medien haben müssen. "Die Verzahnung der Computertechnik mit der Büro- und Nachrichtentechnik" ist denn auch Thema eines Symposiums auf der diesjährigen Systems in München. Diese Veranstaltung (Symposium C) findet am 18. Oktober 1977 statt, die Leitung hat Günther Leue, Unternehmensberater, Haunetal.

Der Veranstalter legt folgendes Programmkonzept vor:

Themen

- Die Ursachen der Verzahnung und ihre Bedeutung für die Organisation. Computerisierte Telefonnebenstellenanlagen - System mit Zukunft?

Mit Hilfe der computerisierten Nebenstellenanlagen wird das Telefon zum verbreitetsten Computerterminal. Die Planung des Computersystems und des Telefonsystems muß deshalb Hand in Hand ablaufen. Der Informationsfluß erfordert eine Neuordnung. Bei den Anbietern kann man verstärkt mit Innovationen rechnen.

- Faksimile per Draht - Möglichkeiten und Grenzen des Einsatzes von Telekopierern.

Nachdem sich das Angebot der Hersteller vergrößert hat und die Zahl der Anwender steigt, gewinnt der Telekopierer an Interesse. Die Grenzen liegen vorwiegend im Wirtschaftlichen begründet. Fallbeispiele erläutern die Entscheidungskriterien.

- Computerunterstützte Textverarbeitung - Stand der Technologie und Kriterien für die Systemauswahl.

Mit der Ausweitung des Systemangebots schwindet die Skepsis. Die Mikroelektronik vergrößert Aktionsbereich und Wirtschaftlichkeit. Interessierte Anwender müssen sich an festen Auswahlkriterien ausrichten.

- Computer und Mikrofilm - eine Ehe mit Grenzen?

Seit Jahren spricht man von COM (Computer Output on Microfilm), doch der große Boom blieb aus. Übertriebene Anfangseuphorie und unzureichende Information der Benutzer über die Einsatzmöglichkeiten als aktives Organisationsmittel führten vielerorts zu Fehleinschätzungen. Um CIM (Computer Input on Microfilm) ist es noch recht still.

Referenten und Teilnehmer an der Podiumsdiskussion: Walter Bausch, Fiducia Datenverarbeitung AG, Karlsruhe.

Heide Günther, Unternehmensberatung Dr. Rolf Vieweg GmbH, Hamburg.

Jürgen Kanzow, Bundesministerium für das Post- und Fernmeldewesen, Bonn.

Dr. Karl-Ludwig Plank, Telefonbau und Normalzeit, Frankfurt/Main.

Helmut Rausch, Nixdorf Computer AG, Paderborn.

Horst Sauer, Dornier Systems GmbH, Friedrichshafen.

N. N., Siemens AG, München.

Informationen: Kongreßbüro Systems 77, Kongreßzentrum München - Messegelände, Theresienhöhe 16, 8000 München 2