Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

14.06.2002 - 

60 Prozent mehr Leistung als der S170

Neue Mainframes von Fujitsu-Siemens

MÜNCHEN (CW) - Fujitsu-Siemens Computers (FSC) hat seine BS2000/OSD-Server-Reihe nach oben erweitert: Die jüngsten Highend-Business-Systeme "S145" und "S180" sollen sich insbesondere für die Konsolidierung verteilter Rechenzentren eignen.

Um bis zu 60 Prozent sollen die beiden neuen Großrechner von FSC das bisherige Spitzenmodell "S170" in Sachen Performance übertreffen. Das Plus verdanken die beiden Highend-Systeme nach Angaben des Herstellers ihren 0,13-Mikrometer-CMOS/390-CPUs, die eine Leistung von jeweils 300 RPF (= Relativer Performance-Faktor) erbringen. Ein RPF entspricht etwa 1,5 MIPS (Million Instructions per Second).

Der S180 lässt sich mit drei bis vierzehn Prozessoren bestücken und stellt damit das neue BS2000/ OSD-Familienoberhaupt dar, während der S145 mit maximal drei CPUs im mittleren Leistungsbereich anzusiedeln ist. Zur Austattung gehören bis zu 128 GB (S180) beziehungsweise maximal 32 GB Hauptspeicher (S145). Nach Angaben des Herstellers erlaubt das dynamische Kanalsubsystem mit bis zu vier I/O-Prozessoren die Konfiguration von maximal 128 (S145) beziehungsweise 256 (S180) Kanälen für den Peripherieanschluss. Zudem soll ein zusätzlicher "Standard-Hot-Spare"-Prozessor für hohe Systemverfügbarkeit und -sicherheit sorgen.

Darüber hinaus sollen sich die beiden Mainframes flexibel und lastenorientiert in mehrere parallel laufende Einheiten aufteilen lassen. Ein weiteres Plus an Rechenleistung sowie Gesamtverfügbarkeit lässt sich Firmenangaben zufolge im "Hiplex"-Cluster-Verbund (Hiplex = Highly Integrated System Complex) mit bis zu vier S145- oder S180-Servern (maximal 56 Prozessoren) erzielen.

"Optimale Nutzung und intelligente Realisierung" von Peripheriekonzepten nach dem SAN-Prinzip verspricht FSC durch die Verfügbarkeit der Fibre-Channel-Technologie für /390-Mainframes: Neben den beiden neuen BS2000/OSD-Modellen, die sowohl IBMs "Escon"-Kanalarchitektur als auch Fibre-Channel-Anschlüsse unterstützen, sollen auch die Mainframes "S120", "S140" und "S170" von dem offenen Schnittstellen-Standard profitieren. Mit der Auslieferung seiner beiden Neuzugänge will FSC im November beginnen. (kf)