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18.04.1986 - 

ADDS überarbeitete Produktserie:

Neue Mentor-Rechner arbeiten unter Pick

HAPPAUGE (CWN) - Neue Modelle ihres Mehrplatzsystems "Mentor" stellte Applied Digital Data Systems (ADDS) vor. Neben den Maschinen, die unter dem Betriebssystem Pick arbeiten, erblickten eine neue Version der Netzwerksoftware Protege und zwei Drucker das Licht der Welt. In der Welt der professionellen "Nicht-IBM" Personal Computer wird ADDS als Nummer drei nach dem Spitzenreiter McDonnel Douglas Computer Systems und Ultimate Corp. angesehen.

Alle neuen Systeme kommen mit Software für die Büroautomation und einem Anwendungsgenerator. Erstere enthält Pakete wie Datenbankverwaltung, Textverarbeitung, Spreadsheet, Terminkalender und Electronic Mail. Dennoch sei das Mentor-System primär kein Büroautomationssystem, urteilt Pick-Systemberater Chandru Murthi von Opsys Consultants in San Francisco. Seiner Ansicht nach handelt es sich dabei um Systeme für Geschäftsanwendungen, vorwiegend für den Finanzbereich in Unternehmen mit Umsätzen von zwei bis hundert Millionen Dollar.

Die Einsteigerserie 1700 wuchs mit den Neuvorstellungen um zwei Modelle. Das System 1720 für drei Bildschirmarbeitsplätze kostet mit 512 KB Arbeitsspeicher, einem parallelen Druckeranschluß, 1,2-MB-Diskette, 20 Megabyte Festplatte und drei RS-232-Anschlüssen 8500 Dollar. Die Type 1740 kostet 14 000 Dollar und bedient bis zu acht Terminals. Sie enthält eine Festplatte mit 40 MB Fassungsvermögen und einen Tape-Streamer für die Datensicherung.

ADDS kündigte auch ein High-End-Mitglied seiner Produktfamilie Mentor 2000 an. Der Rechner trägt die Typenbezeichnung 2580 und ist mit maximal 132 MB Speicherkapazität ausgestattet. Für eine Ausführung mit 512 KB RAM, parallelem Druckeranschluß, Terminalcontroller für 16 Bildschirme, 66 MB Festplatte und Tape-Streamer sind rund 27 000 Dollar auf den Tisch zu legen. Upgrade-Kits zu 9000 Dollar rüsten die älteren und kleineren Modelle 2533 und 2550 zum 2580 hoch.

Daten und Files werden gemeinsam genutzt

Mit dem Mentor 5500-II stellt der Rechnerhersteller zum ersten Mal ein System mit 1 Gigabyte Plattenspeicherkapazität vor. Es zeichnet sich durch die Verwendung von vier 270-MB-Platten aus und unterstützt ?-Zoll-Bandlaufwerke mit doppelter Aufzeichnungsdichte von 3200 Bits pro Zoll. Das System bedient je nach Ausbaustufe maximal 32 bis 64 Anwender und ist preislich im Bereich zwischen 75 000 und 100 000 Dollar angesiedelt.

Eine neue Ausgabe der "Protege"-Software erlaubt es, das Mentor-1000-System als Mentor-Terminal zu betreiben. Dabei verfügt es dann zusätzlich über die Fähigkeit, Daten und Files zwischen dem Mentor-Betriebssystem und MS-DOS-Umgebungen zu transferieren und gemeinsam zu nutzen.

Neue Version wartet mit "Help-Screens" auf

Protege II, wie die neue Version genannt wird, enthält "Help-Screens" in Window-Technik, verbesserte Funktionstastenprogrammierung und einen Menü-Editor. Einschließlich Dokumentation soll sie 300 Dollar kosten.

Neben den genannten Zentraleinheiten präsentierte ADDS auch zwei Zeilendrucker, die Modelle LP-4 und LP-8. Bei Preisen von 7000 beziehungsweise 9000 Dollar beträgt ihre Druckleistung 300 bis 600 Zeilen je Minute.