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22.11.1996 - 

Hohe Anforderungen an den PC-Prozessor

Neue Modems ohne eigene Hardware

Motorola Inc. und PCtel Inc. gehen in Sachen Modems neue Wege. Die neuesten Entwicklungen der Hersteller sind sogenannte Softwaremodems, die keine eigenständigen Geräte oder Karten mehr sind, sondern die Hardware des jeweiligen Rechners nutzen, auf dem sie eingesetzt werden.

Die "Softmodems" belegen etwa 2 MB Festplattenplatz. Daneben sollte der Rechner über eine ISA-basierte Telefonkarte und über einen starken Prozessor verfügen. Motorola beispielsweise empfiehlt für das "SM34DFV" eine Pentium-CPU mit 150 Megahertz. Und selbst diesem frißt das Softmodem nicht weniger als 40 Prozent seiner Rechenleistung weg, wodurch andere Applikationen natürlich verlangsamt werden. Diese Situation soll die neue Multimedia-fähige Pentium-Generation von Intel verbessern helfen. Die MMX (Multimedia Extensions) belasten die neuen Modems um 30 Prozent weniger als heutige Chips, so Motorola. Der Hersteller will entsprechend modifizierte Versionen seiner Modemsoftware im ersten Quartal 1997 präsentieren. Auch PCtel setzt auf die MMX, will die entsprechende Version seiner Modems aber bereits auf der Comdex vorstellen.

Die Lösungen beider Hersteller laufen unter Windows 95 PCtel unterstützt zusätzlich jetzt schon Windows NT, wohingegen Motorola dies im ersten Halbjahr 1997 realisieren will. Das SM34DFV soll ab nächsten Januar zunächst in den USA erhältlich sein und Übertragungsgeschwindigkeiten von 28,8 Kbit/s bieten. Preise für das Softwaremodem stehen noch nicht fest.