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09.01.2009

Neue Netbooks - kleiner, schicker, schneller

Von Krise keine Spur - auf der diesjährigen Consumer Electronics Show in Las Vegas brannten die Hersteller ein Feuerwerk an neuen Produkten und schicken Gadgets ab.

Die Veranstalter der Consumer Electronics Show (CES) starten zuversichtlich ins Krisenjahr 2009. Die Branche habe in der Vergangenheit schon schwere Zeiten erlebt, sagte Gary Shapiro, Chef des Messeveranstalters Consumer Electronics Association (CEA). Bis dato habe die Unterhaltungselektronik aber jede dieser Krisen überwinden können. Die Branche erwartet für das laufende Jahr einen weltweiten Umsatz mit Privatkundenelektronik in Höhe von 724 Milliarden Dollar, das wären vier Prozent mehr als im Vorjahr.

Kleinstrechner im Mittelpunkt

Aber auch die PC-Hersteller präsentierten zum Jahresauftakt in der Glücksspielmetropole ihre neuen Produkte. Einmal mehr standen dabei Netbooks im Mittelpunkt des Interesses. Asus hat mit dem "T91" und dem "T101H" zwei neue Mitglieder seiner Eee-PC-Familie vorgestellt. Bei beiden Geräten lassen sich die Displays drehen und umklappen. Über den Touchscreen und Stifteingaben können Anwender die Bonsai-Rechner wie Tablet-PCs nutzen. Mit dem "Wind U115 Hybrid" und dem "Wind U120" hat auch

MSI zwei neue Netbooks im Programm. Das U115 kombiniert ein SSD-Laufwerk (8 oder 16 GB) und eine herkömmliche Festplatte (120 oder 160 GB). Hewlett-Packard setzt mit dem neuen "Mini 2140" auf robuste Verarbeitung: Das Aluminium-Gehäuse, Magnesium-Scharniere und eine stoßsichere Festplatte sollen Anwendungen und Daten schützen.

Darüber hinaus experimentieren die Anbieter mit noch kleineren Formfaktoren. Sony präsentierte mit der Vaio-P-Serie ein Mobile Internet Device (MID), das mit seinem Acht-Zoll-Display gerade einmal 640 Gramm wiegt. Mit knapp 1000 Euro sind die Mini-Notebooks allerdings deutlich teurer als herkömmliche Netbooks, die zwischen 250 und 500 Euro kosten. Noch kleiner präsentiert sich der Ultra-Mobile-PC (UMPC) "Oqo2+" des Herstellers OQO. Der Mini-Rechner, dessen fünf Zoll großes Display sich über die Tastatur schieben lässt, bringt 453 Gramm auf die Waage.

Das Netbook-Segment dürfte in Bewegung bleiben. Zwar beherrscht Intel mit seiner Atom-Plattform die Szene, aber die Konkurrenz schläft nicht. Grafikchip-Spezialist Nvidia versucht beispielsweise mit seinem System-on-a-Chip "Tegra" Fuß zu fassen. Via Technologies, das sich bereits mit dem "C7-M" im Netbook-Segment etabliert hat, arbeitet mit Hochdruck an der neuen "Nano"-Architektur.

Mini-Notebooks unter 100 Dollar?

AMD präsentierte in Las Vegas erstmals seine neue "Yukon"-Plattform, die sich aus einem Athlon-Neo-Prozessor sowie einem integrierten ATI-Radeon-Grafikchip zusammensetzt. Der Intel-Konkurrent will mit Yukon ultraportable Notebooks bestücken, die sich auch für Multimedia-Anwendungen eignen sollen. Mit den neuen Plattformen könnte das Preisgefüge ins Rutschen kommen. Nvidia hat beispielsweise Mini-Notebooks für unter 100 Dollar in Aussicht gestellt.

Weitere Infos zur CES inklusive Bilder von neuen Produkten finden Sie online unter www.computerwoche.de/1883615.

News aus Las Vegas

  • Anbieter von Secure-Digital-Speicherkarten (SD) wollen Kapazität und Geschwindigkeit ihrer Produkte verbessern. Mit dem neuen Standard "SDXC" seien Kapazitäten von bis zu 2 TB und Datentransferraten von bis zu 300 MB/s möglich, hieß es.

  • Dünner statt größer, lautet die Devise der TV-Geräte-Hersteller. Die Rekordjagd nach der größten Bilddiagonale ist vorbei, jetzt sind vor allem dünne Displays gefragt. Außerdem sollen die Fernseher der Zukunft Internet-Zugang bieten. Manche Hersteller integrieren zudem Speicherkartenleser. Damit könnten SD-Cards der DVD und Blu-Ray Konkurrenz machen.

  • Hersteller wie Acer, BenQ und Toshiba verkleinern den Beamer. Die Leucht-Minis präsentieren sich in Taschenbuchgröße und wiegen unter 500 Gramm. Zu sehen waren auch erste Beamer-Module für Handys.

  • Ende des Kabelchaos? In Las Vegas wurden erste Prototypen von Aufladematten gezeigt. Handys oder MP3-Player lassen sich mit Hilfe von Magnetspulen aufladen.