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05.08.1983 - 

DIN Deutsches Institut für Normung:

Neue Normen für die Informationsverarbeitung

In den Monaten Mai/Juni 1983 wurden vom Normenausschuß Informationsverarbeitungssysteme (Nl) im DIN Deutsches Institut für Normung e. V. die folgenden Normen und Norm-Entwürfe veröffentlicht, die bei der Beuth-Verlag GmbH in 1000 Berlin 30, Burggrafenstraße 4-10, erhältlich sind.

Auf dem Gebiet der Datenträger erschienen die folgenden Normen und Norm-Entwürfe:

DIN 66 011 Teil (5.83) (Vornorm) Magnetbänder zur Speicherung digitaler Daten; Mechanische Eigenschaften

DIN 66 011 Teil 2 (5.83) Magnetbänder zur Speicherung digitaler Daten; Elektromagnetische Eigenschaften bei 32, 126 und 356 Flußwechsel/mm DIN 66 011 Teil 3 (5.83) Magnetbänder zur Speicherung digitaler Daten; Reflektormarken

Teil 1 der Norm dient dazu, die äußeren Maße von Magnetbändern zur Speicherung digitaler Daten und gleichzeitig die wichtigsten Anforderungen an die mechanischen Eigenschaften sowie die Betriebs-, Transport- und Lagerbedingungen der Magnetbänder

festzulegen. Durch das Vereinheitlichen der Magnetbänder soll ihr Austausch zwischen Datenverarbeitungsanlagen ermöglicht werden.

Teil 2 der Norm dient dazu, die elektromagnetischen Eigenschaften der Magnetbänder nach DIN 66 011 Teil 1, die für die digitale Aufzeichnung zum Informationsaustausch vorgesehen sind, bei Flußwechseldichten von 32, 126 und 356 Flußwechsel/mm festzulegen und ihre Prüfung zu ermöglichen.

Die magnetischen Eigenschaften werden nach dieser Norm nicht durch die Hysteresisschleife oder ähnliche Parameter beschrieben, sondern durch die Kennwerte, die mit den angegebenen Prüfverfahren bestimmt werden.

Reflektormarken nach DIN 66 011 Teil 3 dienen dazu, den Aufzeichnungsbereich auf Magnetbänder kenntlich zu machen.

Beginn (Bandanfangsmarke) und Ende (Bandendmarke) des Aufzeichnungsbereiches werden unter Ausnutzung der Reflexionseigenschaften der auf das Magnetband geklebten Reflektormarken angezeigt.

Entwurf DIN 9785 Teil 1 (5.83) Büro- und Datentechnik: Identifikationskarten aus Kunststoff oder kunststofflaminiertem Werkstoff mit Magnetstreifen; Mechanische und elektronische Eigenschaften des Magnetstreifens auf der Identifikationskarte 1 (ID 1) (Einsprüche bis 31. August 1983)

DIN 9785 Teil 2 (6.83) Büro- und Datentechnik; Indentifikationskarten aus Kunststoff oder kunststofflaminiertem Werkstoff mit Magnetstreifen; Lage und Aufzeichnung des Magnetstreifens auf der Identifikationskarte 1 (ID 1).

Der Norm-Entwurf DIN 9785 Teil 1 dient dazu, die speziellen mechanischen und die elektromagnetischen Eigenschaften des Magnetstreifens für die Indentifikationskarte 1 (ID 1) aus Kunststofflaminiertem Werkstoff (nach DIN 9781 Teil 1 und Teil 2) festzulegen und ihre Prüfung zu ermöglichen.

Die magnetischen Eigenschaften nach dem Entwurf sind durch die Kennwerte gegeben, die mit dem angegebenen Prüfverfahren bestimmt werden.

Die Norm DIN 9785 Teil 2 dient dazu, den Bereich für magnetisierbares Material, die Spurlage, das Schreibverfahren und die Zeichendarstellung für den Magnetstreifen festzulegen.

DIN 32 753 Teil (6.83) Büro- und Datentechnik; Identifikationskarten aus Kunststoff oder kunststofflaminiertem Werkstoff; Prüfverfahren für die Identifikationskarte 1 (ID 1)

Diese Norm ist das Ergebnis einer durch die Bundesanstalt für Materialprüfung durchgeführten Untersuchung. Die erarbeiteten Prüfverfahren wurden bereits im Verlaufe dieser Untersuchung an einem umfangreichen, für den Stand der Technik repräsentativen Prüfmaterial erprobt.

Prüfungen nach dieser Norm dienen dazu, Aussagen über anwendungsrelevante Eigenschaften von Identifikationskarten aus Kunsstoff oder kunststofflaminiertem Werkstoff zu erhalten. Anforderungen an Indentifikationskarten, die mit diesem Verfahren geprüft werden, sind in DIN 9781 Teil 1 festgelegt.

Auf dem Gebiet der Codierung erschien der

Entwurf DIN 66 254 (5.83) Informationsverarbeitung; 7-Bit-Code und 8-Bit-Code; Zusätzliche Steuerungsfunktionen für

Ein zeichendarstellendes Gerät ist ein Gerät, das einen Datenstrom empfangen kann, der aus codierten Steuerfunktionen und Schriftzeichen besteht, und das in der Lage ist, die empfangenen Zeichen in einer Ausgabe darzustellen, so daß sie durch den Benutzer erkannt werden können. Die Ausgabe erfolgt im allgemeinen in der Form von Zeilen und Seiten.

Zusätzlich zu einem reinen Ausgabegerät ist ein Eingabe/Ausgabegerät auch in der Lage, einen Datenstrom zu senden, der aus codierten Steuerfunktionen und Schriftzeichen besteht. Der gesendete Datenstrom ist im allgemeinen zusammengesetzt aus bereits zum Gerät übertragenen Daten und solchen, die am Gerät eingegeben wurden, zum Beispiel über eine zum Gerät gehörende Tastatur.

Die Steuerfunktionen werden durch ihre Auswirkung auf ein zeichendarstellendes Eingabe/Ausgabegerät beschrieben. Es ist deshalb nötig, bestimmte Annahmen über den Aufbau und das Zusammenwirken der Funktionseinheiten eines solchen Gerätes zu machen.

Die Absicht dieses Norm-Entwurfs ist, den Datenaustausch mit zeichendarstellenden Geräten zu erleichtern.

Auf dem Gebiet der numerischen Steuerungen erschien der

Entwurf DIN 66 267 Teil 1 (6.83) Datenaustausch mit numerischen Steuerungen; Schnittstelle und Übermittlungsprotokoll

mit einer Einspruchsfrist bis 30. September 1983.

Dieser Entwurf legt eine Schnittstelle zum Datenaustausch mit numerischen Steuerungen fest.

Bei der festgelegten Schnittstelle aandelt es sich um Anwendungsergänzungen zu gebräuchlichen Schnittstellen und Protokollen für Punkt-zu-Punkt-Verbindungen. Das zugrunde gelegte Steuerungsverfahren nach DIN 66 019 und DIN 66 219 gewährleistet eine gesicherte Datenübertragung.

Diese Norm gilt für Start-Stop-Übertragung und Wechselbetrieb.

Auf dem Gebiet der Bildschirmarbeitsplätze wurde die Norm

DIN 66 234 Teil 2 (5.83) Bildschirmarbeitsplätze; Wahrnehmbarkeit von Zeichen auf Bildschirmen

herausgegeben. Sie gilt für Bildschirmarbeitsplätze nach DIN 66 233 Teil 1.

Die Aussagen beziehen sich auf die Darstellung heller Zeichen auf dunklerem Grund.

Zweck dieser Festlegung ist es, einheitliche Grundlagen für die Wahrnehmbarkeit von Zeichen sowie Hinweise und Angaben für die Anwendung von Bildschirmen anzugeben mit dem Ziel, technische Kennwerte den Fähigkeiten des Menschen anzupassen.

Es ist beabsichtigt, die Norm für die Darstellung von dunklen Zeichen auf hellerem Grund zu ergänzen, sobald gesicherte Erkenntnisse vorliegen.

Aus dem Bereich Textkommunikation stammen die Normen

DIN 32 743 Teil 8 (6.83) Büro- und Datentechnik, Endgeräte für die Textkommunikation; Nationaler Teletex-Schriftzeichenvorrat und

DIN 32 743 Teil 9 (6.83) (Vornorm) Büro-und Datentechnik, Endgeräte für die Textkommunikation; Schriftzeichendarstellung für Geräte mit eingeschränktem Zeichenvorrat

DIN 32 743 Teil 8 legt den Schriftzeichenvorrat fest, der mit der alphanumerischen Tastatur nach DIN 2137 Teil 1 auch unter Verwendung der diakritischen Zeichen der Taste E12 (Tottaste) erstellt und von Endgeräten für den Teletexdienst übertragen und dargestellt werden kann.

Dieser Schriftzeichenvorrat ist eine Untermenge des Basis-Schriftzeichenvorrates des Internationalen Teletexdienstes (CCITT-Empfehlung S.61).

DIN 32 743 Teil 9 gibt Beispiele für die Darstellung von Schriftzeichen anderer Sprachen, die auf dem lateinischen Alphabet basieren, und zeigen Möglichkeiten zur Zusammensetzung dieser Schriftzeichen.

Ferner erschienen die Verständigungsnormen DIN 9776 (6.83) Büro- und Datentechnik; Brieffalzmaschinen; Begriffe und Einteilung

DIN 9777 (6.83) Büro- und Datentechnik; Brieföffnungsmaschinen; Begriffe und Einteilung

DIN 9778 (6.83) Büro- und Datentechnik; Adressiermaschinen; Begriffe und Einteilung und

DIN 9779 (6.83) Büro- und Datentechnik; Frankiermaschinen/Freistempelmaschinen; Begriffe und Einteilung