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21.02.1997 - 

Ab Ende März lieferbar

Neue Notebooks - bei Apple wächst der Optimismus

Insgesamt vier Modelle präsentiert das kalifornische Unternehmen in der Toplinie der "3400"-Familie. Außerdem baute es seine kleinere Modellserie der "1400"-Powerbooks um zwei Rechner aus.

Die "3400"-Powerbooks dürften in puncto Rechenleistung und Ausstattung das zur Zeit technisch Mögliche ausreizen: Die Power-PC-Prozessoren sind mit 180, 200 und bis zu 240 Megahertz getaktet. In diesem Zusammenhang ist von Bedeutung, daß die "603e"-CPUs mit vier Watt eine deutlich geringere Leistungsaufnahme besitzen als bislang übliche Prozessoren für tragbare Rechner aus der Intel-Welt, die rund neun Watt verbrauchen.

Daneben warten die 3400-Notebooks mit diversen anderen Technologien auf: Die Powerbooks unterstützen die PCI-Bus-Architektur sowie die DMA-Technologie (DMA = Direct Memory Access) für schnellere, weil direkte Zugriffe auf den Speicher. Für die Energieversorgung verwendet Apple Lithium-Ionen-Batterien, die eine intelligentere und effizientere Stromnutzung gewährleisten als die bisherigen Batteriekonzepte.

Mit Blick auf Multimedia-Freaks hat Apple den 3400-Notebooks neben einem 12,1 Zoll großen Aktiv-Matrix-Display auch ein Audiosystem verabreicht, das aus vier Lautsprechern besteht. Zu den weiteren Multimedia-Charakteristika gehören ein 16-Bit-Stereoton-Ein- und Ausgang, ein eingebautes Mikrofon, ein Eingang für "Zoom-Video"-Signale über den PC-Card-Einschub sowie softwaregeregelte MPEG-1-Dekomprimierungsoptionen.

An Kommunikationsmöglichkeiten offeriert Apples Top-Notebooklinie einen internen, 10 Mbit/s schnellen Ethernet-Anschluß sowie eine Infrarot-Schnittstelle nach dem Irda-Standard. Über die serielle Schnittstelle können an die mit der "Geoport"-Technologie ausgestatteten Powerbooks sowohl analoge als auch ISDN-Modems andocken.

Durchaus bemerkenswert sind auch die Erweiterungsoptionen der Apple-Systeme: Ein flexibles Erweiterungsfach kann wahlweise entweder mit einem Disketten- oder einem CD-Laufwerk, einer weiteren Festplatte oder einem MO- respektive einem ZIP-Laufwerk ausstaffiert werden. Das Erweiterungsfach ist kompatibel zu den Notebook-Komponenten der Powerbook-Systeme "5300" und "190". Zusätzlich hat Apple in den 3400-Maschinen Platz gelassen für einen PC-Card-Einschub, der sowohl Karten des Typs III als auch zwei des Typs II aufnimmt.

Komponenten für das Erweiterungsfach wie für den PC-Card-Einschub können während des Betriebs des Rechners ausgetauscht werden (Hot swap).

Apple liefert mit den Rechnern verschiedene Softwareprodukte aus: Alle laufen auf der neuesten Mac-OS-Version 7.6. Neben dem "Claris Organizer" werden unter anderem Netscapes Browser, Remote-Tools sowie Werkzeuge, mit denen auch Daten im Windows-Format bearbeitet werden können, beigepackt. Auf den 200-Megahertz-Konfigurationen der Notebooks spielte Apple zudem Insignias "Soft Windows" auf.

Bis auf das Modell "3400/240" sind alle Systeme ab Ende März 1997 verfügbar, das leistungsstärkste Gerät will Apple ab Mitte April ausliefern. Die Preise liegen zwischen 9800 Mark und 13000 Mark.