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08.11.1996 - 

Vom Pull- zum Push-Modell

Neue Nutzungsweise für das Internet

Das derzeit herrschende Pull-Modell, bei dem Anwender durch das Web browsen, um benötigte Informationen herauszuziehen, werde zukünfig einem Push-Modell weichen. Dieses sei dadurch charakterisiert, daß Anwender von Nachrichtenanbietern maßgeschneiderte Informationen zugeschickt erhalten.

Das enorme Wachstum der Datenmengen, die im Internet verfügbar sind, mache es nämlich immer schwieriger, gezielt Informationen zu suchen. Diese Tatsache werde die treibende Kraft zur Entwicklung von Verfahren sein, bei denen der Interessent ausgewählte Daten auf seinen Arbeitsplatzrechner zugestellt bekommen wird.

In puncto Java vertrat der Sun-Manager die Auffassung, daß die große Nachfrage nach der Programmiersprache auch in Zukunft keineswegs abflauen werde. Die darauf aufbauende Industrie sei gerade erst am Anfang ihres Wachstums.

Optimistisch zeigte sich Schmidt auch bezüglich der Bandbreitenprobleme des globalen Netzwerks. Gerade ein Push-Modell, das auf eine Einweg-Kommunikation zum Anwender abziele, begünstige übergreifende Caching-Strategien, bei denen beispielsweise regionale Caches über Satellitenkommunikation versorgt werden könnten.