Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

Neue 32-Bit-Modelle sollen 35 und 75 Prozent mehr Leistung bringen:

Neue Primme-Rechner auf Gate-Array Basis

27.07.1984

WIESBADEN (CW) - Als Erwreiterung der Serie 50 stellte Prime jetzt die beiden neuen Modelle 9650 und 9750 vor. Durch die Gate-Array-Technik wird die Leistungsfähigkeit der 9650 gegenüber dem Vorgängermodell 550-II um 35 Prozent gesteigert. Die 9750 ist durch die fünfstufige Pipeline-Prozessor-Architektur und die ECL-Technik (Emitter Coupled Logic) um mehr als 75 Prozent stärker als das Modell 750.

An die Prime 9650 können bis zu 96 Bildschirme angeschlossen werden. Eine typische Konfiguration mit einer Hauptspeicher-Kapazität von 8 MB, 16 KB Cache-Memory, einer Winchester-Disk mit zweimal 315 MB, Streamer-Magnetband, Konsol-Bildschirm, zehn Bildschirmarbeitsplätzen und einem Zeilendrucker mit 600 Zeilen pro Minute kostet nach

Prime-Angaben einschließlich Betriebssystem Primos sowie Fortran IV und Basic etwa 490 000 Mark.

Rund 880 000 Mark müssen für eine Konfiguration des Modells 9750, an das maximal 192 Bildschirme angeschlossen werden können, mit 4 MB Hauptspeicher, 16 KB Cache-Speicher, zweimal 315 MB Winchester-Plattenlaufwerk, Systemkonsole, Zeilendrucker mit 1000 Zeilen pro Minute, Betriebssystem Primos und den Programmiersprachen Fortran IV sowie Basic gerechnet werden.

Beide Modelle unterstützen nach Herstellerangaben den Datenaustausch über IBM HASP, 2780/3780, ICL 7020, Honeywell GRTS und IBM-Kommunukationsanschlüsse. Für den Benutzer, der technisch-wissenschaftliche Berechnungen durchführt, die FEM-Methode anwenden oder andere Verfahren nutzen will, steht in den neuen Modellen eine hardwaremäßig realisierte Gleitkomma-Arithmetik mit vierfacher Genauigkeit zur Verfügung.