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14.06.1996

Neue Produkte/

Olivetti bietet System für POS-Bereich

MÜNCHEN (CW) - Auf der Retail Solutions ?96 in Birmingham hat Olivetti eine Reihe neuer Systeme und Anwendungen für Point-of- sales-(POS-)Anwendungen vorgestellt. Dazu gehört die "Olimpos"- Einheit auf Basis von PC-Technologie, die vollständig den Spezifikationen der Association for Retail Technology Standards (ARTS) entspricht.

Rasanter Internet-Zugriff

BOSTON (IDG) - Der schwedische Telecom-Konzern Ericsson hat den Prototypen eines modemähnlichen Geräts vorgestellt, mit dem sich die Geschwindigkeit des Internet-Zugriffs über Kupferleitungen deutlich erhöhen läßt. Mit einer ähnlichen Technik wartet auch der US-Anbieter AT&T Paradyne auf.

Ericssons "Cobra"-System für das World Wide Web funktioniert, indem es Standardtelefon-Verbindungen in zwei Kanäle unterteilt. Der eine dient der Sprachkommunikation, der andere für die Datenübertragung bei einer Leistung von stolzen 512 Kbit/s. Bei Verwendung von Standardmodems liegt die gegenwärtige Internet- Zugriffsgeschwindigkeit lediglich bei 28,8 Kbit/s oder - sofern ein ISDN-Anschluß vorliegt - bei 64 Kbit/s.

Cobra basiert auf der Technologie "Asymmetric Digital Subscriber Line" (ADSL). Damit werden Herstellerangaben zufolge nicht nur deutlich kürzere Zugriffszeiten möglich, sondern Anwender können auch parallel telefonieren und im Internet surfen. Noch in diesem Jahr will Ericsson das Produkt auf den Markt bringen.

Noch größere Brötchen backt die AT&T Paradyne aus Largo, Florida: Auch dieses Unternehmen verspricht einen weitaus schnelleren Internet-Zugriff bei gleichzeitiger Nutzung der Telefonleitung. Das Produkt "Globe Span" basiert auf der sogenannten Rate Adaptive Digital Subscriber Line (RADSL) und beschleunigt angeblich den Datendurchsatz in bestehenden Kupfer-Telefonleitungen um den Faktor 400 gegenüber einem 14,4-Kbit/s-Modem. Zur Zeit erwerben laut AT&T Paradyne die Hersteller von Telecom-Equipment Lizenzen an der RADSL-Technik, um sie als Basis für neue Hochgeschwindigkeitsprodukte für den Internet-Zugriff oder andere Datendienste zu vermarkten. AT&T nimmt für sich in Anspruch, mit seiner RADSL-Technik anderen DSL-Implementierungen weit voraus zu sein.

Magic 7 unterstützt das Web

SAN MATEO (IDG) - Der Tool-Hersteller Magic Software Enterprises Inc. aus Irvine, Kalifor- nien, will ab Mitte Juni Version 7 seiner visuellen, tabellengestützten Entwicklungsumgebung "Magic" ausliefern. Das RAD-Werkzeug (RAD = Rapid Application Development) unterstützt nun 32-Bit-Windows sowie OLE 2.0 und erlaubt den Entwurf von WWW-Anwendungen. Dabei lassen sich die Formulare be- ziehungsweise Tabellen älterer Magic-Versionen wiederverwenden und mit neuen kombinieren.

Das Upgrade ermöglicht auch die Programmierung mehrsprachiger Anwendungen: Der Entwickler schreibt das Original, die Übersetzung in 20 Sprachen erfolgt über ein Konvertierungs-Utility, ohne daß der zugrundeliegende Code davon tangiert wird, heißt es beim Hersteller.

Release 7 enthält einen "Web Link", über den die Magic-Tabellen in das WWW-Format HTML übersetzt werden. Eine Java-Unterstützung des rund 3500 Dollar teuren RAD-Tools ist für Anfang 1997 geplant.