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07.07.1989

Neue Produkte

Das erste lokale Brückenmodul der Synoptics Communications Inc. läßt sich in Konzentrator-Einheiten der Lattisnet System Serie 3000 integrieren. Es dient dazu, verschiedene, mit 10 Megabit pro Sekunde betriebene Ethernet-Segmente zu einem Lattisnet zu vereinigen. Die Local Bridge Lattisnet 3323 und die Local Bridge Manager Software 3320 beruhen auf der Network-Utility-Architecture. Die Bridges verwalten den Netzverkehr und können selektiv als Standby-, Relais- oder Sicherheitsbrücken eingesetzt werden. Die Produkte der Synoptics werden auf dem deutschen Markt vom Unternehmensbereich Kabel der Standard Elektrik Lorenz AG, Stuttgart, vertrieben.

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Eine Verbindung zwischen Telefon und PC baut das Intelliphone der Firma IBD, Frankfurt, auf. Das System erlaubt den Zugriff auf Telefonnummern aus einer Kundendatei und wählt die Nummern automatisch an. Die Anlage ist über die Computer 2000 AG in München zu beziehen.

Informationen: Haffa & Partner, Daglfinger Str. 108, 8000 München 81, Telefon 0 89/93 73 49.

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Für Anwender des Datenbanksystems Adimens bietet die ADI Software GmbH aus Karlsruhe jetzt die Möglichkeit eines gemeinsamen Zugriffs auf einen Datenpool und Peripheriegeräte. Er erfolgt nach Mitteilung des Unternehmens über die serielle Schnittstelle der Rechner und überträgt die Daten mit einer Geschwindigkeit von 115 200 Baud pro Sekunde.

Informationen: A.D.I. GmbH, Bunsenstraße 22, 7500 Karlsruhe 1, Telefon 07 21/82 03 23.

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Höhere Flexibilität in der Konfiguration, Erweiterungen des Leistungsumfanges sowie Preissenkungen bei verschiedenen Komponenten gibt Racal-Milgo für seine Multiplexer-Familie Omnimux 2000 bekannt. Mit XNet steht außerdem als neues Feature eine Netzwerkmanagement-Software für die Diagnose, Revision und den Performanceservice bereit. Während das Configuration-Storage-Modul nach wie vor im Lieferumfang enthalten ist, kann die Switching-Software nun aus verfügbarer Modulen präzise auf die Anwendung abgestimmt und so preiswerter geordert werden.

Informationen: Racal-Milgo, Hans-Böckler-Straße 16, 6078 Neu-Isenburg, Telefon 0 61 02/20 20.

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Mit dem OSI-Server bietet die Stratus Computer Inc. aus Marlborough eine Software an, die es erlaubt, auf OSI basierende Applikationen für XA2000 Minicomputer zu entwickeln. Der OSI-Server unterstützt Protokolle der Schichten 4 und 5 des OSI-Modells und ist auf die X.25-Protokolle aufgesetzt, die die ersten drei Schichten repräsentieren. In einem herstellerunabhängigen Netz können so XA2000 Minis mit anderen OSI-Rechnern kommunizieren.

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Der taiwanische Hersteller Datex Systems Inc. kündigt eine neue LAN-Karte auf einem Single-Chip an, der auf vier IC-Komponenten reduziert wurde. Der Chip kontrolliert alle grundlegendnen LAN-Basisfunktionen und kann auf ein PC-Motherboard installiert werden. Er übermittelt Daten mit einer Rate von 2.5 Megabit pro Sekunde über Twisted-Pair-Kabel bis zu einer Entfernung von 1 ,3 Kilometern. Der Chip arbeitet mit einem CSMA/CA-Protokoll, ist aber Arcnet-kompatibel und verringert durch seine Bauweise die Kosten für einen Netzwerkknoten laut Hersteller auf unter 100 Dollar.

Informationen: Datex Systems Inc., 15-4 Fl., 1, Fu-Hsing N. Road, Taipei, Taiwan, R.O.C. Telefon (02) 7 73-29 80.

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Die Möglichkeit der "individuellen Abrufsperre" für säumige Btx-Teilnehmer bietet das von der G&K Bildschirmtext GmbH aus Immenstaad zum Btx-PC-Managementsystem Infotool Btx3 entwickelte Zusatzprogramm ASQ. Mit dem Verwaltungsprogramm für Btx-Teilnehmernummern kann ein Schuldbetrag festgesetzt werden. Überschreitet der Teilnehmer die definierte Summe, wird er gesperrt.

Informationen: G&K Bildschirmtext GmbH, Normannenweg 104, 7997 Immenstaad, Telefon 0 75 45/7 01.

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Die Implementierung des OS/2 LAN-Manager von Microsoft auf SK-Net von Schneider & Koch aus Karlsruhe wird ab dem 4. Quartal 1989 zu kaufen sein. Sie soll den Anwendern des Netzes "Decentralized Computing" innerhalb des Netzes ermöglichen. In Form eines Serverkits wird die Software bereits ab dem 3.Quartal an Entwickler vertrieben.

Mit Hilfe des Softwarepakets Interdrive der Telemation GmbH können PCs jetzt auf NFS-Server zugreifen. Laufwerke, so teilt Telemation aus Kronberg mit, verhalten sich unter dieser Software, als wären sie lokal installiert, auch wenn sich Datei oder Programm auf einem entfernten Host befinden. Interdrive läuft auf IBM PC, PS/2 und Kompatiblen und arbeitet mit NFS-Servern auf Sun, Microvax und anderen Hostrechnern.

Informationen: Telemation GmbH, Eschborner Straße 4, 6242 Kronberg, Telefon 0 6173/70 90 38.

Ein neues LAN-Labor, eingerichtet im National Semiconductor-Hauptsitz erlaubt den Anwendern die Validierung und Erprobung von Ethernet 802.3 LAN-Produkten. Das Labor ist mit Geräten ausgestattet, die den Anwendern Möglichkeiten zum Testen der Netzwerkfähigkeit, der LAN-Performance und der Effektivität bieten. Das LAN-Labor unterstützt alle 802.3 Netzwerke, inklusive Ethernet, Thin-Ethernet, Twisted Pair und Fiberoptik-Ethernet. Es werden PC-XT, AT, PS/2 und Kompatible sowie Apple Macintosh mit Controller-Adapterkarten genutzt. Netzwerkanschlußboxen, Transceiver, verschiedenen Variationen von Kabeln, Testgeräten und verschiedene Netzwerkbetriebssysteme und Protokolle gehören ebenfalls zum Prüffeld.

Informationen: National Semiconductor, Industriestraße 10, 8080 Fürstenfeldbruck, Telefon 0 8141/10 35 14.

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Die Freigabe der Version 3.2 ihres Transervers, eines LAN-Servers für den Anschluß von RS-232-Endgeräten an ein TCP/IP- Ethernet, kündigt die CMC aus dem britischen Nottingham an. Der Transerver wird mit vier oder zehn Anschlüssen sowie als Option mit einem internen Transceiver für die "dünne" Ethernet-Verkabelung angeboten. Neben einer Erhöhung der Durchsatzleistung betreffen andere Verbesserungen das Autobaud der Ports, mit dem der Transerver die Baudrate der empfangenen Daten anpaßt. Die Zahl der möglichen Anwenderidentifikationen wurde von 18 auf 50 erhöht.

Für ihr X.25-Vermittlungssystem DPV5819 liefert die Datus GmbH, Würselen/Aachen, ein neues Zusatzmodul zur detaillierten Abrechnung von Datenübertragungsgebühren. Erstmals lassen sich jetzt die Kosten für jede einzelne Verbindung nachweisen. Die Datus-Lösung richtet sich an Anwender, die über private X.25-Knoten in das öffentliche Netz mit Datex-P, Datex-L sowie HfD gehen. Die Datus-Erfassungsmodule bilden einen integralen Bestandteil des Netzwerk-Managementsystems XNM5810.

Informationen: Datus GmbH, Industriestraße 2, 5102 Wüselen, Telefon 0 24 05/2 10 32.

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Den ersten Single-Chip-Ethernet-Controller, der in der Lage ist, 16- und 32-Bit-Übertragungen zu unterstützen, stellte die NCR Microelectronics vor. Entwickelt wurde der NCR92C98 für den Einsatz auf 32-Bit-Bus LANs sowie intelligente Karten mit integrierten Prozessoren. Der 92C98 ist voll kompatibel mit dem IEEE 802.3- Standard. Er arbeitet entweder als lokaler Bus-Master oder Slave bei der Datenübertragung mit der CPU und wird durch den Low-Level Software-Treiber des Systems kontrolliert.

Informationen: NCR GmbH, Gustav-Heinemann-Ring 133, 8000 München 83, Telefon 0 89/63 22 02.

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Die Control Data GmbH kündigt eine neue Serie von Rechnern der Cyber 910-Familie an. Sie sind als Computerserver für Workstation-Netzwerke bestimmt. Die Cyber 920-Serie umfaßt Ein- und Multiprozessor-Modelle für verteilte Rechnerumgebungen auf Basis von Risc-Prozessorarchitekturen. Die Systeme unterstützen Hauptspeichergrößen bis 144 Megabit und eine Plattenspeicherkapazität, die bis zu 10 Gigabyte ausgebaut werden kann. Alle Modelle laufen unter Unix V, Version 3.

Informationen: Control Data GmbH, Sresemannallee 30, 6000 Frankfurt 70, Telefon 0 69/6 30 54 84.

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Neben den bereits vorhandenen Anwendungs- und Schnittstellenfunktionen der SICC-PC-X.25-Einsteckkarte und des separaten SICC-BOX-X.25-Controllers bietet die Stollmann GmbH aus Hamburg jetzt auch eine Novell-Bridge über X.25-Netzwerke an. Damit ist nun möglich, mehrere LANs über ein WAN in Point-to-Point-/Multi-Point-Verbindungen zu einem virtuellen LAN zu vernetzen oder Remote Workstations über ein WAN in ein LAN zu integrieren.

Informationen: Stollmann GmbH, Max-Brauer-Allee 81, 2000 Hamburg 50, Telefon 0 40/38 90 03-0.

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In Zusammenarbeit mit Digital Equipment, Zürich, entwickelte das Unternehmen Benzing, Villingen-Schwenningen, die Kommunikationssoftware RTCON 4.x. Sie ermöglicht den Anschluß von Terminals zur Zeit- und Betriebsdatenerfassung der Benzing-Serie 900 an DEC-VAX-Rechner unter VMS. Daten aus dem Erfassungsumfeld werden an das Applikationsprogramm übergeben und dort weiterverarbeitet. Mit einer RS485- Schnittstelle realisiert ein Terminalserver die Kommunikation zwischen bis zu 30 Terminals und dem Rechnersystems.

Informationen: Benzing, Albertistraße 3, 7730 Villingen-Schwennigen, Telefon 0 77 20/60 31 86.