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03.10.1986

Neue Richtlinien für den Datenträgeraustausch von Magnetbanddateien mit Inlandsadressen hat die Fachgruppe Adreßbuchverlage, EDV und Lettershops im deutschen Direktmarketingverband verabschiedet. Im Mittelpunkt steht dabei die Beschreibung eines Satzform

Neue Richtlinien für den Datenträgeraustausch von Magnetbanddateien mit Inlandsadressen hat die Fachgruppe Adreßbuchverlage, EDV und Lettershops im deutschen Direktmarketingverband verabschiedet. Im Mittelpunkt steht dabei die Beschreibung eines Satzformats für Standarddaten. Das Format sei für die Übermittlung von privaten und Firmenadressen gleichermaßen gut geeignet, gibt der ZAW-Zentralausschuß der Werbewirtschaft in Bonn bekannt.

Ihre erste Desktop-Publishing-Software hat jetzt die Xerox Corp. vorgestellt. Das Produkt ermöglicht dem PC-Anwender, Text und Grafik so miteinander zu verbinden, daß druckreife Seiten produziert werden können. Besonders geeignet ist die Software Herstellerangaben zufolge für die Erstellung von Nachrichtendiensten, technischen Manuals, Büchern und Katalogen. Zielhardware sind die Rechner Xerox 6065 PC, IBM PC XT und AT sowie kompatible Systeme. Mit der Auslieferung des Pakets soll im November begonnen werden.

Eine hundertprozentige Tochtergesellschaft zur Entwicklung und Vermarktung von Mikrocomputersoftware hat die NEC Corp. gegründet. Die "NEC Microcomputer Technology Ltd." ist mit einem Grundkapital von 50 Millionen Yen ausgestattet. Sie nimmt im April 1987 ihre Tätigkeit auf. Entwickelt werden sollen vor allem Betriebssysteme für die NEC-Mikroprozessoren der V-Serie. Ein weiterer wichtiger Punkt der Aktivitäten ist die Softwareunterstützung. Der Jahresumsatz der Tochtergesellschaft wird in Insiderkreisen auf 700 Millionen Yen veranschlagt. Bis 1990 sollen 4 Milliarden Yen erreicht werden.

Das Tabellenkalkulationsprogramm Electronic Spread Sheet Software (ESS) bietet die Projekta-Software-Organisation GmbH (PSO), Köln, jetzt in deutscher Sprache an. Bisher war das von dem kalifornischen Hersteller Trax entwickelte Produkt nur unter den Betriebssystemen MVS (TSO und XA), VM/CMS und ADR/Roscoe einsetzbar. Nunmehr gibt es auch eine CICS-Version für DOS und OS. Über direkte Schnittstellen zu PC- und Mainframe-Dateien ist der File-Transfer zwischen Lotus-, Visicalc- und DIF-Dateien möglich. ESS kann ferner mit dem Textverarbeitungssystem "ED-Word" kombiniert werden dem Benutzer steht somit ein Berichtssystem zur Verfügung. Die PSO vertreibt ESS in der Bundesrepublik, Österreich und in den Niederlanden.

Ab sofort sind zwei Zusatzprodukte für die Cobol-Compiler von Micro Focus bei der GFU Software-Service GmbH erhältlich. "Co-Math" bietet dem Cobol-Programmierer zwölf erweiterte mathematische Funktionen. Diese sollen nach Herstellerangaben den Rückgriff auf Fortran und ähnliche Programmiersprachen überflüssig machen. Soweit vorhanden, werde der mathematische Co-Prozessor verwendet. "Co-Graphics" soll Programmierern ermöglichen, kommerzielle Grafiken direkt aus dem Cobol-Programm zu erzeugen. Es können Balkendiagramme, Torten- und andere Grafiken erstellt werden. Das VDI (Virtual Device Interface) erlaubt es laut Anbieter ferner, ohne Modifikation der Programmlogik die Grafiken auf verschiedenen Hardwaresystemen auszugeben.

Das vom Rhein-Main Rechenzentrum, Frankfurt, vermarktete Standard-Softwarepaket "Garant" für Auftrag, Lager und FIBU wurde durch das Zusatzmodul "Garant Extract" ergänzt. Mit ihm sollen, so der Hersteller, Daten aus Dateien der Garant-Software (zum Beispiel dBase II, Framework, Multiplan und MS-Word) übernommen und weiterverarbeitet werden können. Das Modul kostet rund 500 Mark.

Ab sofort vertreibt das Unternehmen Steeb, Abstatt bei Stuttgart, bundesweit das von der Orba Software GmbH, Hannover, entwickelte Personal-Informations-Abrechnungssystem "Diaper" für IBM /38 und IBM /36. Im Gegenzug ist geplant, daß Orba die Vertriebslizenzen für das integrierte Finanzbuchhaltungssystem "SFW-Finanzwesen 86" von Steeb übernimmt.

Als Option für das Text- und Informationssystem "Herztext" bietet die OFD Computersysteme GmbH in Dreieich einen Terminkalender an. Außerdem sind jetzt Rechtschreibprüfung und Stichwortverzeichnis lieferbar. Mit dem "G-Net" von Novell ist das Programm im Netz einsetzbar. Die Xenix/Unix-Version soll Ende des Jahres fertig sein.

Ein Softwarepaket für die Erstellung hochwertiger Druckerzeugnisse im Haus (Inhouse-Publishing) entwickelte Franz-Josef Boll aus Mühlheim am Main. Das Produkt mit der Bezeichnung Textplus wurde für den Einsatz auf der HP 3000 in Kombination mit dem Laserjet konzipiert. Beim Drucken von Texten können durch eine Funktion von Textplus Formulare aufgerufen und dem Text überlagert werden. Eine Funktion zum Einbinden von Grafiken soll laut Entwickler in Kürze folgen.

Seit kurzem bietet die Rechenzentrum Sauerland GmbH (RZA) den Kienzle-Anwendern das Softwarepaket RZA-AVS - Auftragsverwaltungssystem - an. Dieses in Cobol erstellte Softwarepaket umfaßt die Aufgabenbereiche Auftragsbearbeitung einschließlich der Auftragsbestätigung, Arbeitsplanverwaltung, Arbeitspapiererstellung bis hin zur Fakturierung. Das System nutzt die Schnittstelle zu den Material- und Zeitwirtschaftsprogrammen. RZA-AVS läuft laut Anbieter auf Kienzle-Anlagen der 9000er Serie ohne Datenredundanz, da das Programm die Kienzle-Stammdateien nutzt. Das modulartige und für individuelle Anwendungen erweiterungsfähige RZA-AVS wird ab 17000 Mark angeboten.

Ein "universelles Kalendersystem" (UKS) hat die Set Software Entwicklungsteam GmbH, Kaarst, entwickelt. Das Produkt bietet die Möglichkeit, beliebig viele betriebsspezifische Kalender zu erstellen. Diese können sowohl in eigenentwickelten Programmen als auch in Standardsoftwarelösungen verwendet werden. UKS unterstützt die gängigen Zeitdarstellungsformen, berechnet Zeitabschnitte und liefert die gewünschten Ergebnisse für Rückwärts- und Vorwärtsterminierung. Voraussetzung für den Einsatz ist CICS in Verbindung mit dem IBM-Betriebssystem MVS oder DOS/VSE. Für PC-DOS liegt ebenfalls eine entsprechende Lösung vor.

Eine Datenbankschnittstelle für das Großrechner-RDBMS "DB2" der IBM entwickelt jetzt die ADV/Orga F.A. Meyer AG, Wilhelmshaven. Das Produkt soll 1987 verfügbar sein. Mit diesem Interface sind laut Anbieter alle ADV/Orga-Anwendungssoftwaresysteme auf DB2 lauffähig. Als Zugriffssprache kommt SQL zum Einsatz.

Eine Update-Aktion für das Programm CSS-Komm 3.1 hat jetzt das Systemhaus Bon/CSS, Flensburg, gestartet. Das Produkt wird bis zum 30. November diesen Jahres gegen die neue Version CSS-Komm 3.2 Release 1 umgetauscht. Der Preis beträgt in diesem Zeitraum 200 Mark zuzüglich Mehrwertsteuer. Normalerweise kostet die Software 490 Mark.

Die Netzwerkfähigkeit ihres SW-Entwicklungspakets "Amber" hat jetzt die Amber Software Deutschland GmbH, Düsseldorf, erweitert: "Amber-On-Netware" ist eine Weiterentwicklung dieser Sprache der vierten Generation, die speziell auf die Anforderungen der Netware von Novell zugeschnitten ist. Das System zielt darauf, in einer Multi-User-Umgebung komplizierte Record-Locking-Prozeduren überflüssig zu machen, da sie hier automatisch auf Feldebene gehandhabt werden. Das Einrichten und Abschließen von Dateien übernimmt das Programm. Des weiteren schaltet das System laut Anbieter eine unnötige Belastung der Datentransportwege durch Übertragung ganzer Sätze für die Veränderung einzelner Felder aus.

Einen PC-Editor, der die gleichen Merkmale wie das entsprechende Mainframe-Produkt "Xedit" aufweist, bietet jetzt die ISP Software Handelsgesellschaft, Karlsruhe, an. Abgestimmt darauf wurde jetzt die Programmiersprache "Personal Rexx" entwickelt, die auf der Mainframe-Sprache "Rexx" basiert. Die prozedurale Sprache läuft unabhängig von der unterstützenden Systemsoftware, kann aber in die Host-Umgebung eingreifen, Für die Programmierung am PC ist "Personal Rexx" mit Einrichtungen für die Verarbeitung von Zeichen und arithmetischen Operationen ausgestattet, Auch große, stabile Programme können laut Anbieter geschrieben werden.

Um die Module "CAD" und "CAM" hat das Würzburger Organisationshaus Weigang das Programmpaket "Structura" ergänzt. Die Software ermöglicht somit laut Anbieter eine durchgängige Verbindung zwischen CAD, PPS und CAM; der Einstieg kann folglich über jedes Modul von "Structura" erfolgen. Zielhardware sind Rechner von Hewlett-Packard.