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27.04.2001 - 

Open-Source-Implementierung des SMB-Protokolls

Neue Samba-Version statt NT-Server

MÜNCHEN (CW) - Das Samba-Entwicklungsteam hat eine neue Version seiner populären Windows-kompatiblen Datei- und Druckdienste für Linux herausgegeben. Samba ist eine Open-Source-Implementierung des Server-Message-Block(SMB-)Protokolls von Microsoft.

Mit Hilfe von Samba ist es möglich, auf Linux- und Unix-Servern Dateien und Drucker innerhalb eines Windows-basierten Netzes bereitzustellen. Die neue Version 2.2.0 bietet nun einige Features, die bisher echten Windows-NT/ 2000-Servern vorbehalten waren. So können nun Windows-2000-Clients zur Verwaltung von Samba-Servern eingesetzt werden.

Auch ist jetzt die von Windows her bekannte automatische Installation von Druckertreibern implementiert. Diese Funktion, bei der die nötigen Treiberdateien vom Server auf den Client übertragen werden, wurde maßgeblich von Hewlett-Packard-Entwicklern unterstützt. HP-Programmierer John Reilly zählt sogar zu dem engen Kreis der zehn Samba-Autoren, die Veränderungen an der Software vornehmen dürfen.

Samba ist nicht nur deshalb populär, weil sich Unternehmen damit die Kosten für eine Windows-Server-Lizenz sparen, sondern auch, weil die nicht zu unterschätzenden Lizenzgebühren für jeden zugreifenden Client wegfallen. Viele Hardwarehersteller setzen das Open-Source-Programm auf ihren Appliances und NAS (Network Attached Storage)-Devices ein. Zu diesen Unternehmen zählen IBM, Sun, HP und Veritas.