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03.09.2004 - 

Kaliforniens Behörden fordern Entschädigung

Neue Sammelklage gegen Microsoft eingereicht

Die Kläger werfen der Gates-Company vor, sie habe seit 1995 durch überzogene Produktpreise ihr Monopol im Bereich Desk-top-Betriebssysteme missbraucht. Microsoft hatte bereits Anfang 2003 eine entsprechende Sammelklage von kalifornischen Verbrauchern beigelegt und als Entschädigung insgesamt rund 1,1 Milliarden Dollar in Form von Gutscheinen gezahlt. Wie die Staatsanwaltschaft von San Francisco erklärte, durften sich damals keine Behörden der Klage anschließen. Deshalb habe man nun ein eigenes Verfahren gegen Microsoft angestrengt.

Angesichts der Sparpläne von Gouverneur Arnold Schwarzenegger hat Microsoft in Kaliforniens Amtsstuben künftig ohnehin einen schweren Stand: So empfahl eine Kommission unabhängiger Wirtschaftsexperten Schwarzenegger in einer Studie, sich aus Kostengründen vermehrt auf Open-Source-Software zu konzentrieren. Die Behörden sollten eine Liste der geplanten Softwarekäufe und -Updates aufstellen und nach Möglichkeit Open-Source-Alternativen einführen, riet die California Performance Review Commission. (mb)