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08.10.2004 - 

Kunden fordern Nutzennachweis für die komplexe ESA-Software

Neue SAP-Architektur lässt Anwender kalt

LEIPZIG (ba) - Die SAP AG tut sich schwer, ihre Anwender von den Vorteilen der Enterprise Services Architecture (ESA) zu überzeugen. Auch auf dem diesjährigen Jahreskongress der Deutschsprachigen SAP Anwendergruppe (DSAG) in Leipzig war eine Frage allgegenwärtig: Welchen Nutzen haben die Kunden von SAPs neuer Softwarebasis?

"Die Anwender haben noch einen weiten Weg in die neue SAP-Welt vor sich", beschrieb der DSAG-Vorsitzende Alfons Wahlers die derzeitige Situation. SAP dürfe jetzt nicht die Fehler der Dotcom-Ära wiederholen und eine neue Technik einführen, ohne zuvor deren Nutzen zu belegen. Erst wenn es gelinge, plausible Business-Modelle zu präsentieren, werde die Servicearchitektur akzeptiert.

Die SAP-Verantwortlichen bemühten sich, die Sorgen der Anwender zu zerstreuen. Bis spätestens 2006 werde SAP ein Repository mit einer Vielzahl von Enterprise Services vorlegen, versprach SAP-Vorstand Claus Heinrich. Dann sollen sich die Kunden Anwendungen mit Hilfe einzelner Softwaremodule entlang ihrer Unternehmensprozesse selbst zusammenbauen können.

SAP müsse behutsam vorgehen, mahnen indes Experten. Angesichts von Millionen Services drohe ein gewaltiger Komplexitätsschub. Wirke SAP dem nicht entgegen, könne ESA im Chaos enden. (Ausführlicher Bericht auf Seite 10.)