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07.11.1980 - 

Zentraleinheiten R10 und R40 vervollständigen 300er-Familie:

Neue Siemens-Minis zur Prozeßautomation

MÜNCHEN (pi) - Mit neuen Zentraleinheiten R10 und R40 vervollständigt Siemens seine Minicomputerreihe 300 im mittleren und oberen Leistungsbereich. Mit seinem breiten Peripheriespektrum ermögliche die Modellreihe die Lösung aller in Industrie, Wissenschaft, Medizin, Bildung und Verwaltung anfallenden Automatisierungsaufgaben, betonen die Münchner.

Die neue Zentraleinheit R10 mit Adressiervolumen und einem Zentralspeicherausbau größer als 64 K-Wörter ist als Einbau-, Schreibtisch- oder Schrankversion verfügbar. Mit ihren kompakten, aufgabenorientierten Paketlösungen, bei denen die Zentraleinheit alternativ mit integrierter Stromversorgungseinheit, integrierter Plattenspeichersteuerung sowie mit integrierter Signalformersteuerung und Signalformersteckplätzen kombiniert wird, sei sie besonders für Geräte- und Prozeß-Automatisierung in Industrie, Wissenschaft und Verwaltung geeignet. Die neue Zentraleinheit weist eine den bisherigen Zentraleinheiten R10 bis R30 funktionell entsprechende Grundstruktur auf, ist mit schnellen Halbleiterspeichermoduln bis zu einer Zentralspeicherkapazität von 256 K-Wörtern ausbaubar und aufgrund ihrer Verarbeitungs- und Ein-/Ausgabe-Datenraten leistungsmäßig zwischen der Zentraleinheit R10 und den Zentraleinheiten R20/ R30 einzuordnen.

Beim Multiprozessor-System R40 wurde jetzt durch den Einsatz von 450 ns-schnellen Halbleiterspeichermoduln der maximal mögliche Zentralspeicherausbau auf 1024 K-Wörter erhöht und die Ein-/Ausgabe-Datenraten weiter gesteigert. Zuverlässigkeit in der Datenverarbeitung wird laut Siemens durch eine neue Fehlerkorrekturlogik und einen Fehlerspeicher garantiert. Das 64 Bit breite Rechenwerk, drei zum Zentralspeicher- simultan zugreifende und verarbeitende Prozessoren mit je einem 50 ns schnellen Cache-Speicher und 64-Bit-Zugriff zeichnen diesen Rechner weiter aus. Typische Einsatzfälle sind auf dem Gebiet schneller, komplexer Prozesse, bei der Bewältigung von umfangreichen, rechenintensiven Aufgaben im technisch-wissenschaftlichen Bereich beziehungsweise als Leitrechner in Mehrrechnerkonfigurationen zu sehen.