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11.12.1992 - 

Relationale Datenbank für den Einsatz im LAN konzipiert

Neue Superbase-Version mit SQL-Library als Option

MÜNCHEN (CW) - Die Software Publishing Corp., Santa Clara, Kalifornien, stellt die Version 2.0 ihrer relationalen Windows-Datenbank "Superbase" vor. Das Softwarepaket wird künftig nur noch als Vollversion geliefert. Mit Hilfe der wahlweise erhältlichen SQL. Library lassen sich Entwicklungen komplexer Programme auf Basis des Client-Server-Modells durchführen.

Nach Angaben der Software Publishing GmbH, Ismaning, weist das für den Einsatz in Netzwerken geeignete Programm eine Windows-basierte Benutzeroberfläche mit Pulldown-Menüs, interaktiven Dialogmöglichkeiten und Werkzeugleisten auf.

Die deutsche Tochtergesellschaft verspricht eine möglichst hohe Auslastung des Arbeits- und Festplattenspeichers. So sei die Anzahl der Felder pro Datensatz, die Datensatzgröße sowie die maximale Seitenmenge pro Formular lediglich von der Größe des Hauptspeichers begrenzt.

Ein integrierter Makrorecorder soll es Anwendern erleichtern, verschiedene Befehle auf Tastenkombinationen zu legen. Icons und Menüleisten lassen sich nach individuellen Anforderungen generieren und ändern. Durch die WYSIWYG-Darstellung kann der künftige Ausdruck auf dem Bildschirm kontrolliert werden. Query-by-example-Abfragen, OLE-Unterstützung und eine mehrfache Feldsortierung in beliebiger Reihenfolge sind weitere Funktionen von Superbase.

Unterstützt werden alle wichtigen Dateiformate

Im Netzwerk kann eine Sperrung auf System-, Datei- und Datensatzebene erfolgen, die sowohl sequentielle als auch Datenbankdateien umfaßt. Zu den unterstützten Dateiformaten gehören ASCII, DBF, Paradox, WKS, XLS und LGX. Dbase-Formate inklusive Memofelder und Indexdateien lassen sich, so die Software Publishing GmbH, lesen und beschreiben.

Für die Arbeit mit einem Modem bietet Superbase den Zugriff auf die Protokolle WXModem und XModem, Prüfungen auf CRC-Basis sowie Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 19 200 Baud pro Sekunde. Das Programm arbeitet mit diversen Grafikformaten. Dazu zählen beispielsweise die Formate BMP, PCX, GIF, FIF, DXF oder PCT.

Mit der optional erhältlichen "SQL-Library" lassen sich

gleichzeitige Verbindungen zu mehreren SQL-Datenbanken

herstellen, wobei die Syntax des jeweiligen Servers benutzt wird. Neben der Unterstützung von verschiedenen Datenquellen, beispielsweise den DBMS-Produkten von Microsoft/Sybase, Gupta und Oracle, ist eine Fehlerbehandlung nach unterschiedlichen Kriterien möglich.

Die deutsche Version von Superbase kostet rund 2270 Mark und ist Ende dieses Jahres erhältlich. Ein Upgrade von Release 1,3 soll etwa 470 Mark, von Version 1.2 rund 740 Mark kosten.

Den Preis für SQL-Library beziffert das Unternehmen mit etwa 1250 Mark. Außerdem kündigt die 700 Mitarbeiter zählende Software Publishing Corp. für die kommenden Monate eine neue Version ihres

Grafikprogramms "Harvard Graphics" an.