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Compaqs Mini-Laptops sind teurer als erwartet


20.10.1989 - 

Neue Taschen-Laptops bringen Bewegung in den Markt

MÜNCHEN (zek) - Mit den neuen Kompakt-Latptops hat Compaq für neuen Schwung im Laptop-Markt gesorgt. Die Wettbewerber, allen voran Laptop-Marktführer Toshiba, stehen vor einer neuen Phase im Kampf um Marktanteile. Auch wenn die endgultigen Verkaufspreise der Compaq. Systeme kaum als aggressiv bezeichnet werden können.

Das Einstiegsgerät LTE soll mit Diskettenlaufwerk rund 5100 Mark kosten. Mit Festplatte steigt dann der Preis auf etwa 6800 Mark. Will man die 286er-Version erwerben, dann muß man schon zwischen 7500 (ohne Festplatte) und rund 11 000 (mit 40-MB-Platte) hinblättern. Nach Aussage von Compaq-Sprecher Edmund Hain sind die Geräte ab sofort verfügbar, das heißt, sie können bestellt werden. Wann die Auslieferung jedoch konkret beginnt, ist noch unklar. In Europa sollen zunächst Geräte aus US-Produktion verkauft werden, ab Januar beginnt dann die europäische Produktion in Schottland.

Mit Interesse beobachtet Wettbewerber Toshiba die Entwicklung. Man sei natürlich froh über jeden Wettbewerber, schließlich sorge das für Wachstum im Laptop-Markt, erklärte Wolfgang Hirch, bei Toshiba General Manager für Laptops. Man wolle sich aber "nicht die Butter vom Brot nehmen lassen" und werde gegebenenfalls reagieren.

Branchenkenner rechnen jetzt damit, daß die japanischen Unternehmen Toshiba und NEC demnächst ihre Leicht-Laptops auch in Europa anbieten. NEC bietet einen Kleinst-Laptop zur Zeit nur in Japan und den USA an, Toshiba vertreibt sein Modell "Dynabook" nur in Japan. Der US-Hersteller Zenith, das britische Haus Psion und Fujitsu haben eigene Leicht-Laptops angekündigt.