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05.05.2000 - 

Hersteller befürworten Directory Services Markup Language

Neue Technologie soll Verzeichnisdienste erweitern

FRAMINGHAM (IDG) - Eine Reihe von Herstellern sieht die Directory Services Markup Language (DSML) als Weg, um das Zusammenspiel von Verzeichnisdiensten zu verbessern. Außerdem sollen so neue Web-Anwendungen ermöglicht werden.

In der ständig wachsenden, vernetzten Welt sind Verzeichnisdienste ein unverzichtbares Mittel, um das Auffinden von Ressourcen oder Personen zu erleichtern: Wichtige Informationen auch über zur Verfügung stehende Dienste werden in diesen verteilten Datenspeichern vorgehalten.

Bislang gebräuchliche Verfahren zum Abgleich von Directory-Informationen, etwa X.500 oder das Lightweight Directory Access Protocol (LDAP), entsprechen nach Meinung von Experten aber nicht mehr den Anforderungen, die ein so gewaltiges Netz wie das Internet mit sich bringt. Anwendungen wie E-Commerce im Business-to-Business-Bereich stellen demnach neue Anforderungen, die verbesserte Technologien für den Transport von Verzeichnisinformationen erfordern.

Abhilfe soll die Directory Services Markup Language bringen, die auf der Extensible Markup Language (XML) basiert. Die Verfechter dieser Technik, darunter Microsoft, Novell, IBM und die Sun-Netscape-Allianz, haben sich in der DSML-Initiative zusammengeschlossen. DSML, so behaupten sie, erleichtere die Verbreitung und den Austausch von Informationen, auch wenn diese in verschiedenen Verzeichnissen und Formaten vorliegen. Directory-Inhalte ließen sich mittels XML wesentlich besser beschreiben, außerdem entwickle sich XML zum Standard für den Datenaustausch im E-Commerce.

Netz-Manager sollen DSML in bereits vorhandenen Directories nutzen können, indem sie Erweiterungen installieren. LDAP- und andere derzeit gebräuchliche Programmier-Schnittstellen behalten ihre Gültigkeit. Version 1.0 der DSML liegt inzwischen der Organization for the Advancement of Structured Information Standards (Oasis) vor, auch das World Wide Web Consortium (W3C) erhielt Informationen über die Spezifikation.