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31.01.1992 - 

Schnelle Migration von alten Releases

Neue Version 4.0 von SCO wurde auf Einfachheit getrimmt

SAN FRANZISKO (CW) - Die Santa Cruz Operation (SCO) hat die Version 4 ihres SCO Unix System V Release 3.2 für Rechner auf Basis des 386er und 486er-Prozessors von Intel herausgebracht.

Als "neue Plattform der Standardisierung im Unix-Bereich" wurde die jüngste Version auf der Messe Uniforum in San Francisco vorgestellt. Sie sei nach Aussage von Jesse Young, Geschäftsführer der deutschen SCO-Tochtergesellschaft, "die ausgereifteste und stabilste Unix-Implementierung" von SCO. "Sie ist einfacher zu installieren, bedienerfreundlicher, leistungsstärker und flexibler als alle Vorgängerversionen."

SCO Version 4.0 kommt mit den offiziellen Zertifikaten der Konformität zu den Standards IEEE Posix und X/Open-XPG3. Das System entspricht zudem dem von SCO mitentwickelten Standard Intel Binary Compatibility Specification (iBCS-2). Es ist nach SCO-Angaben kompatibel zu vorherigen Releases, und die Migration von Version 2.0 benötigt keine komplette Neuinstallation. Über CD-ROM dauert der Installationsvorgang 15 Minuten.

Die Benutzerführung wurde dadurch vereinfacht, daß über die menügesteuerte SCO-Shell auf das Unix-System zugegriffen werden kann.

Neben der Unterstützung von bis zu zwölf MB Hauptspeicher besteht die Möglichkeit zum Anschluß von beliebig vielen SCSI-Host-Bus-Adaptern mit bis zu sieben Festplatten pro Adapter und Platten mit mehr als 1,2 GB Kapazität. In Verbindung mit der Multiprozessor-Erweiterung SCO MPG kann die Version 4.0 bis zu 30 Prozessoren in 386/ 486-Multiprozessorrechnern aus einem Angebot von 17 Herstellern nutzen.

Für eine flexiblere Einbindung in vernetzte Umgebungen wird bei Version 4.0 Unterstützung für symbolische Links, lange Dateinamen, MMDF-Mailer-Erweiterungen und umfangreiche UUCP-Protokolle geboten. Außerdem wurde die MS-DOS-Verbindung ausgebaut durch Support von PC-Tastaturen, erweiterte-DOS-Partitions und Berücksichtigung von DOS 4.0 und 5.0.

Verfügbar sind jetzt auch Schnittstellen zu Hochgeschwindigkeits-Modems und DAT-Tape-DDS.