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08.03.1991 - 

Integration der Netzwerk-Software Netware 386

Neue Wang-Software für die Bildverarbeitung in LANs

FRANKFURT (pi) - Mit seiner neuen Software "Open/image für Netware" ebnet Wang jetzt den Weg für eine elektronische Bild- und Dokumentenverarbeitung in Novell-LANs.

Das Produkt beinhaltet zwei Unterprogramme und Applikationswerkzeuge. Mit Hilfe des Dokumentenserver-Subsystems lassen sich Funktionen wie Dokumentenzugriff, Verwaltung, Speichern und Drucken von Mitteilungen realisieren. Die Software läuft auf einem Netware-386-Dateiserver und wird unter Einbeziehung von Novells RPC-Mechanismus (RPC: Remote Procedure Call) transparent an Client-Applikationen im Netzwerk verteilt.

Da der Server Dokumente verarbeitet, hält sich die Netzbeanspruchung in Grenzen.

Außerdem werden die Client-Workstations von Aufgaben wie Datenbankzugriff und Ausdruck entlastet.

Das zweite Subsystem, die optische Jukebox, nutzt das Netware-Dateisystem, um wiederholt beschreibbare MO-Speicher (MO: magneto-optisch) für große Mengen von Dokumenten und Daten auf Einzel-MO-Plattenlaufwerken und auf einer Jukebox mit 32 MO-Platten (maximal 17,9 GB) zu unterstützen. Möglich ist aber auch der Einsatz von optischen Speichermedien.

Die Applikationswerkzeuge sind als "Netware Loadable Modules konzipiert. Sie stellen nach ihrer Installation einen festen Bestandteil des Netware-386-Betriebssystems, Version 3.1, dar. Auf diese Weise werden laut Wang die Sicherheits- und Verwaltungsfunktionen von Netware zusätzlich verstärkt.

Die Anwender können ihre Systeme mit einem Server für Bild-, Dokumenten- und Datenbankdienste benutzen. Wenn Kapazitäts- und Leistungsanforderungen es erforderlich machen, lassen sich weitere Netzservice-Einheiten und optische Speichergeräte hinzufügen.

"Open/image für Netware mit Kompatibilität zu Windows 3.0 von Microsoft läuft auf Intelbasierten 386- und i486-PC-Plattformen, die unter anderem für Mikrokanal- und Eisa- Bus-Architekturen Support bieten.

Indessen sind die Spezifikationen, die HP für das Drive 80A angibt, Zirka-Werte - "weiche" Werte also. Der Grund: Die wesentliche Steigerung der Kapazität als auch der Transferrate wird mit dem Trick der Datenkompression (DC) erreicht. Schaltet der User die Option DC aus, sind die Modelle 80A und 70A funktionsgleich, auch ermöglichen sie dann die gleiche Transfer-Rate wie das Modell HP35450A, nämlich 183 KB/s. Verwendet der User wie bisher ein 60-Meter-Tape, ist auch die Kapazität die gleiche, nämlich 1.3 GB. Beschickt man sie jedoch mit einem 100 MeterIangen Band, liegt sie bei 2,2 GB.

Beim DC-fähigen Drive 80A nennt HP einen Faktor 2,3 bis 4,3, um den sich die Werte erhöhen - je nach Anwendungsbereich. Von Verbesserungen, die im oberen Bereich rangieren, sollen kommerzielle Anwendungen profitieren. Technische Applikationen hingegen müssen sich mit den kleineren Kompressionsfaktoren begnügen. Somit gelten für letztere Anwendungen aber immerhin die "Minimal"-Werte 5 GB Kapazität und 423 KB/s Transfer-Rate. (wird fortgesetzt)