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25.09.2006

Neuer Ärger für Microsoft

Adobe und Symantec beackern die Kartellwächter in Brüssel, gegen die kommende Windows-Version Vista vorzugehen.

Beide Hersteller sorgen sich, Vista werde ihnen Teile ihres lukrativen Geschäfts abgraben. Im Falle von Adobe geht es um Microsofts Pläne, kostenlose Software in das Betriebssystem zu integrieren, die elektronische Dokumente lesen und erzeugen könne (XML Paper Specification, kurz XPS; ein Konkurrenzprodukt zu Adobes PDF), berichtet das "Wall Street Journal" unter Berufung auf Insider.

Symantec seinerseits will kommende Woche eine Delegation nach Brüssel schicken, um der Presse zu erläutern, auf welche Weise Vista aus Sicht von Symantec Sicherheitssoftware von Microsoft-Wettbewerbern behindert. Man reagiere damit auf ähnliche PR-Anstrengungen Microsofts, sagte Symantec-Sprecher Chris Paden.

Risiko Regulierung?

Im Rahmen eines Meetings am 12. September hatte Microsofts europäischer Generaljustiziar Erich Andersen behauptet, jegliche regulatorisch erzwungene Änderung an Vistas Design könne "die Sicherheitsrisiken für europäische Verbraucher erhöhen" und die Gefährdung für Angriffe aus dem Internet steigern. Symantec bestreitet das.

EU-Kommissarin Neelie Kroes hatte Microsoft aufgefordert, die neue Version von Windows, das auf über 90 Prozent aller PCs weltweit läuft, nicht so zu designen, dass konkurrierende Softwarefirmen benachteiligt werden. Die EU hatte Microsoft im Jahr 2004 wegen Monopolmissbrauchs mit früheren Windows-Versionen zu 497 Millionen Euro Geldstrafe und heuer zu weiteren 280,5 Millionen Euro wegen Nichterfüllung von Auflagen verurteilt. Microsoft hat dagegen Berufung eingelegt. (tc)