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15.09.1995

Neuer CEO kehrt mit eisernem Besen Stagnierende Umsaetze zwingen Object Design zu Entlassungen

MUENCHEN (CW) - Die Object Design Inc. (ODI), Burlington, Massachusetts, hat ihre Belegschaft um zwoelf Prozent beziehungsweise 30 Mitarbeiter reduziert. Nachdem sich der Umsatz im vergangenen Jahr lediglich um drei Prozent auf 25,5 Millionen Dollar erhoeht hatte, ist nun straffes Kosten-Management angesagt.

Ein Jahr zuvor hatte sich der Jahresumsatz des privat gefuehrten Software-Unternehmens mehr als verdoppelt. Wie Deutschland-Chef Wolfgang Lindner bestaetigt, war der 1993 erzielte Umsatzanstieg vor allem auf einen Grossauftrag der IBM zurueckzufuehren, die sich etwa zur selben Zeit mit 20 Prozent am Unternehmenskapital beteiligt hatte.

Nicht verhehlen kann er jedoch die derzeitige Nervositaet der Investoren, zu denen neben IBM auch AT&T, Intel, Olivetti, Philips und die Investmentfirma Harvard Private Capital zaehlen. Letztere hat den bisherigen Chief Executive Ken Marshall in den Aufsichtsrat verbannt und mit Gerry Bay einen eigenen Mann mit dem Tagesgeschaeft beauftragt. Die juengsten Entlassungen betreffen, so Lindner, vor allem die US-Administration des Unternehmens.