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01.02.2005

Neuer Chef krempelt Computer Associates um

01.02.2005
Steigende Umsätze lassen John Swainson noch vor seinem Amtsantritt an weitere Übernahmen denken.

Wenige Wochen vor seinem offiziellen Einstieg beginnt Swainson, designierter CEO von Computer Associates (CA), damit, das Unternehmen umzubauen. In der Führungsetage sieht dies so aus, dass er dem CA-Veteranen und -Mitbegründer Russell Artzt nun die Leitung des Produktgeschäfts übertragen hat. Mark Barrenechea, der diesen Posten bislang bekleidete, übernimmt die neu geschaffene Position des Executive Vice President für Technologiestrategie.

Außerdem kündigte Swainson, der offiziell noch von Interimschef Ken Cron in die Geschäfte eingeführt wird, in einer internen E-Mail an die CA-Mitarbeiter an, die Struktur des Unternehmens ändern zu wollen: von einer markengeprägten hin zu einer eher traditionellen Ausrichtung mit verschiedenen Geschäftseinheiten. Die neue Organisation spiegelt somit annähernd die interne Struktur wider, wie sie der ehemalige IBM-Vertriebschef von seinem früheren Arbeitgeber kennt. Gleichzeitig deutete Swainson in der E-Mail an, die im vergangenen Jahr wieder begonnene Einkaufstour von CA fortsetzen zu wollen.

"Konsolidierung ist inzwischen eine der wichtigsten Antriebskräfte in der IT-Industrie", so der künftige Chef. Um sicherzustellen, dass CA von diesem Trend profitiert, werde Swainson mit Barrenechea in seiner neuen Funktion und mit COO Jeffrey Clarke an CAs Akquisitionsplänen arbeiten.

Bereits jetzt kann sich der Softwarehersteller über bessere Geschäftszahlen freuen: Für das am 31. Dezember abgeschlossene Quartal verbuchte CA einen Nettogewinn von 36 Millionen Dollar (sechs Cent pro Aktie). Im Vergleichszeitraum ein Jahr früher waren es lediglich 18 Millionen Dollar gewesen.

Wie das Unternehmen mitteilte, kletterte der Umsatz gemessen am Vorjahresquartal um neun Prozent auf 911 Millionen Dollar und lag damit über den Markterwartungen. Getrübt wird dieses Ergebnis allerdings durch den Umstand, dass Währungskursgewinne und die Übernahme von Netegrity eingerechnet sind. Ohne diese Effekte hätte CA lediglich drei Prozent mehr Umsatz gehabt.

Das Unternehmen plant, in Kürze einen neuen Chief Financial Officer (CFO) zu benennen. Diese Position hatte Clarke vor seiner Beförderung zum COO vorübergehend bekleidet. (ave)