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09.12.2005

Neuer Chipkartenriese

Die Konzerne Gemplus und Axalto fusionieren.

Eine Großfusion hat den Markt für Chipkarten durcheinander gewirbelt. Mit Gemplus und Axalto gehen die beiden größten Unternehmen der Branche zusammen, die Lücke zu den Verfolgern wächst. Laut Gartner Dataquest kam Gemplus im Jahr 2004 auf einen Marktanteil von rund 27 Prozent, Axalto verzeichnete etwas über 20 Prozent. Auf dem dritten Rang lag die Münchner Firma Giesecke & Devrient mit einem Anteil von knapp 14 Prozent. Alle weiteren Verfolger befinden sich deutlich unter zehn Prozent.

Das kombinierte Unternehmen soll auf den Namen Gemalto hören; der Sitz des Konzerns ist in den Niederlanden, seine operative Zentrale in Paris. Die addierten Jahresumsätze belaufen sich auf rund 1,8 Milliarden Euro. Geschätzte zwei Drittel ihrer Einnahmen erwirtschaften die Unternehmen mit SIM-Karten für Handys, 25 Prozent mit Geldkarten für Finanzdienstleister, und die restlichen zehn Prozent mit Sicherheitslösungen.

Vor dem Sommer wird die Fusion jedoch vermutlich kaum vollzogen sein, denn den europäischen Kartellwächtern wird großes Interesse an der Prüfung der Transaktion unterstellt. Mit insgesamt 11 000 Mitarbeitern wäre Gemalto in zirka 50 Ländern vertreten. Rechnen soll sich die Fusion mittels Synergien. (ajf) u