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10.01.1975

Neuer Computerwoche-Chefredakteur

Axel Köpke wurde zwar 1939 im damaligen "Groß"-Berlin geboren, kam aber im zarten Alter von zwei Jahren nach Hamburg. Das sachliche Understatement der kühlen Hanseaten hat auf ihn abgefärbt.

"Schmus" in jeder Form lehnt er ab.

Alle geziehmende Sachlichkeit ändert jedoch nichts an der Tatsache, daß Axel Köpke und der jetzt alleinige Geschäftsführer der GMO, Hasso Wien (31), dieses Unternehmen im Jahre 1970 aus der Taufe hoben und es innerhalb von nur vier Jahren mit gegenwärtig einhundert Mitarbeitern zu einem der führenden deutschen Software-Häuser und Unternehmensberatungen machten.

Der erfahrene EDV-Mann Köpke hat sein Handwerk bei IBM von der Pike auf gelernt. Er durchlief die übliche, eineinhalbjährige Assistenten-Ausbildung mit den Schwerpunkten Hardware, Betriebssysteme und Anwendungssoftware. Als Vertriebsbeauftragter der IBM-Geschäftsstelle Hamburg, Fertigungsindustrie, war er überwiegend im kommerziellen Bereich der Fertigungsindustrie tätig.

Den praktischen Teil seines kaufmännischen Background hatte er sich nach dem Studium der Betriebswirtschaft an der Universität Hamburg in der lnnen-Revision bei Klöckner Humboldt-Deutz in Ulm geholt.

Seine jetzige Aufgabe als Chefredakteur der Computerwoche sieht Axel Köpke beileibe nicht mit der Überschwenglichkeit eines klischeehaften "Vollblutjournalisten". Als Geschäftsführer einer Unternehmensberatung hatte er im Rahmen seiner Tätigkeit für einzelne, große Anwenderfirmen Dienstleistungen erbracht. Als Chefredakteur und vor allem als EDV-Mann könne er seine DV-Erfahrungen ebenfalls als Dienstleistung für den vielschichtigen Leserkreis der Computerwoche einbringen. Köpke: "Schwerpunkte der redaktionellen Zielsetzung sind Anregungen, Entscheidungshilfen, Erfahrungsaustausch und das Aufzeigen realistischer Wege zu Einsparungen für den Anwender."

Köpke betont aber auch ganz klar: Computerwoche verstehe sich deshalb keineswegs als sogenannte einseitige Interessenvertretung der Anwenderseite.

"Computerwoche kann vielmehr mit einem Katalysator verglichen werden, der die notwendige, aktuelle Nachrichtenvermittlung vom Hersteller auf der einen und die natürliche Interessenvertretung der Anwender auf der anderen Seite wahrnimmt.