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18.10.1991 - 

Ende des Streits mit Fox Software in Sicht

Neuer Goliath im Softwarebereich: Borland und Ashton-Tate sind jetzt mit Brief und Siegel vereint

MÜNCHEN (CW) - Die Fusion von Ashton Tate und Borland ist abgeschlossen. Damit dürfe das nach Microsoft und Lotus Development drittgrößte Unternehmen des PC-Software-Marktes aus der Taufe gehoben sein: Die zuletzt ausgewiesenen Jahresamsätze der beiden Unternehmen addieren sich auf rund 450 Millionen Dollar.

Der frischgebackene Software-Goliath firmiert als Borland International Inc. mit Sitz in Scotts Valley, Kalifornien. Die Kapitaleigner von Ashton-Tate erhalten das Recht, für jeweils 2,77 ihrer Anteilscheine eine Borland-Aktie zu erwerben.

Im Zusammenhang mit der Akquisition erklärte sich Borland gegenüber dem US-Justiz ministerium bereit, die von Ashton-Tate angemeldeten Ansprüche auf Copyright-Schutz für die Kommandosprache des Datenbanksystems Dbase fallen zu lassen. Borland steht damit in der Pflicht, den gerichtsanhängigen Streit mit Fox Software zu beenden. Borland-Präsident und -CEO Philippe Kahn äußerte daraufhin die Ansicht, daß Kommando-Sets generell als offene Standards gehandhabt werden sollten. "Im Interesse die Dbase-Kommandos zu einem solchen Standard machen. +